Die gebürtige Hamburgerin und Dipl. Grafik-Designerin Suzanne Jancke-Vent, die viele Jahre in anderen Teilen Deutschlands verbrachte, versucht ihre Heimatstadt mit einem Blick von außen zu sehen: Sie stellt anhand von surreal anmutenden digitalen Collagen aus eigenen Fotografien die Veränderungen im Stadtbild dar und interpretiert das Beziehungsgeflecht Hamburgs als international agierende Hafenstadt neu. Die in Hamburg vorherrschende Abrisskultur und das langsame Verschwinden vieler liebgewonnener Institutionen und Gebäude werden in den Arbeiten ebenso thematisiert wie das Entstehen von völlig Neuem.
Dabei gehen Vergangenheit und Gegenwart in den als Direktdruck unter Acrylglas präsentierten Arbeiten eine fremd anmutende Symbiose ein.

„Hamburg – um zehn Ecken und ganz anders“ bietet einen anderen und vielschichtigen Blick auf die Hansestadt.

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Die Ausstellung wird vom 21. April bis zum 28. Mai 2017 täglich

zu den Museumsöffnungszeiten (10-18 Uhr) in den Ladeluken 1 und 2 an Bord der Cap San Diego zu sehen sein.