Neue Sonderausstellung im Auswanderermuseum

Ab dem 14. April zeigt die BallinStadt ihre neue Sonderausstellung „männergleich? Frauenstark!“. Die Ausstellung bietet Einblicke in gesellschaftliche Strukturen und individuelle Geschichten von mutigen Frauen, die sich über bestehende Grenzen und Rollenvorstellungen hinweggesetzt haben. Der Fokus liegt dabei auf der Vielfalt des weiblichen Lebens: Von den „männergleichen“ Amazonen der griechischen Sagen, Matriarchaten in China und Nordamerika, bis zu Trümmerfrauen und Kämpferinnen für Frauenrechte in der Gegenwart – die Sonderausstellung skizziert Beispiele aus den verschiedensten Bereichen wie gesellschaftlicher Widerstand, öffentliche Darstellung, Beruf und Macht, Sport, Sexualität und Reisen.

 

Angelehnt an die Sonderausstellung bietet die BallinStadt während der Langen Nacht der Museen am 22. April ein buntes Programm rund um das Thema „Starke Frauen“ mit Vorträgen und einem Quiz.

 

Die Sonderausstellung ist vom 14. April bis 31. Mai täglich von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr kostenfrei in Haus 1 der BallinStadt zu sehen.

 

Sie nutze den Codenamen „Moses“, um Mitte des 19. Jahrhunderts hunderten Sklaven aus den Südstaaten zur Flucht in die Nordstaaten der USA oder nach Kanada zur verhelfen. Harriet Tubman, 1849 selbst aus der Sklaverei geflohen, wurde zu bekanntesten afroamerikanischen Fluchthelferin der Hilfsorganisation Underground Railroad und engagierte sich schon früh für die Frauenbewegung. Heute ist sie eine der bekanntesten Persönlichkeiten der US-amerikanischen Geschichte und ab 2020 wird der neue 20-US-Dollar-Schein ihr Porträt zeigen.

 

Harriet Tubman ist nur eine der rund 20 Geschichten, die in der neuen Sonderausstellung „männergleich? Frauenstark!“ des Auswanderermuseums BallinStadt zu sehen sein wird. Zu den vorgestellten Frauen gehören auch Walentina Wladimirowna Tereschkowa, die als erste Frau der Welt 1963 ins All fliegt, die jüngste Solo-Weltumseglerin, Laura Dekker, und Olympe de Gouges, die Vorkämpferin für Demokratie und Frauenrechte im 18. Jahrhundert. Neben Auszügen aus Biographien aus den verschiedensten Bereichen werden auch Gruppen wie die Kriegerinnen der griechischen Mythologie, Trümmerfrauen in Deutschland und besondere Gesellschaftsformen wie die Mosuo, einer der wenigen bekannten Matriarchate weltweit, präsentiert.