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HafenCityBlick in der HASPA Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Wednesday, 14. July 2010

Henning Voscherau in der HASPA-Filiale in der HafenCity
Henning Voscherau in der HASPA-Filiale in der HafenCity
Der „Vater“ der HafenCity erzählt

Mangelndes Selbstvertrauen kann man Hamburgs Ex-Bürgermeister Henning Voscherau nicht nachsagen. Wenn man dem glauben darf, was er da in knapp 45 Minuten seinen Zuhörern in der HASPA-Filiale in der HafenCity erzählt, ist er nicht nur der Vater der HafenCity, sondern auch der Urheber vieler weiterer Projekte, die er während seiner Amtszeit von 1988 bis 1997 angestoßen und bei denen heute seine Nachfolger die Früchte ernten. Die vierte Elbtunnelröhre, das CTA – Containerterminal Altenwerder und der Ausbau des Flughafens – alles Projekte die Voscherau und seine Vertrauten kurz nach der Wende in die Wege leiteten und von denen Hamburg heute profitiert. Wie es auch wirklich gewesen sein mag, man hört ihm einfach gerne zu, wenn er – immer ein wenig hamburgisch verschmitzt – aus der Zeit erzählt.

Lebhaft trotz hoher Temperaturen
Lebhaft trotz hoher Temperaturen
Wie er es sich mit dem damaligen Oberbaudirektor Egbert Kossak verdarb, weil er diesen nicht in die Vorplanungen zur HafenCity mit einbezog und stattdessen Volkwin Marg die ersten Entwürfe zeichnen ließ. Kossak war Voscheraus Meinung nach zu eng mit einigen Journalisten befreundet und hätte nicht lange genug „dicht“ gehalten – tödlich für die Vorplanungen zur HafenCity. Ebenso unterhaltsam die Winkelzüge mit denen er Hafenunternehmen und Vattenfall unter Vorwänden, mit Überredungskraft und ein wenig Kleingeld aus dem Planungsgebiet hinauskomplimentierte – immer auf die Verschwiegenheit und Risikobereitschaft seiner Mitwisser angewiesen – und manchmal auch auf die zusätzliche Überredungskraft eines „Absackers“ im vertrauter Umgebung.

 

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 15. July 2010 )
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Der Masterplan für die östliche HafenCity ist überarbeitet Drucken E-Mail
Geschrieben von Heiner Dürr   
Wednesday, 30. June 2010

Immer dabei - Oberbaudirektor Jörn Walter
Immer dabei - Oberbaudirektor Jörn Walter
Auf neuen Wegen in den Osten

In der letzten Mai- und ersten Juniwoche gab es die seltene Gelegenheit, in einer sehr dichten Abfolge von Veranstaltungen diejenigen Entscheidungsträger, Betroffenen und Beteiligten in gemeinsamer Aktion zu sehen, die als „Macher“ und „Opfer“ den Weiterbau der HafenCity gestalten bzw. erleben. Der Anlass: die Fertigstellung der Überarbeitung des bestehenden Masterplans für die östliche HafenCity. Daran hatten die Planer der Stadt und der HafenCity Hamburg GmbH mehrere Jahre gearbeitet. Nun holten die Planautoren die Meinungen von Bürgern, Experten und Politikern ein.

Wird noch in Zukunft bedeutend werden - Die Lärm-Emissionen
Wird noch in Zukunft bedeutend werden - Die Lärm-Emissionen(Quelle HCH GmbH)
Die Veranstaltungsserie begann mit einer „Auftaktpräsentation“ am 26. Mai 2010, bei der die überarbeiteten Planungen der Öffentlichkeit erstmals der vorgestellt wurden, professionell auf Stelltafeln präsentiert. Zusätzlich gab es ein Extrablatt der HafenCity News, das unter dem Titel „Vier Quartiere, viele Details“ alle geplanten Veränderungen in Text und Karten beschreibt (siehe Kasten). Etwa 400 Bewohner und interessierte Bürger waren der Einladung ins proviso-rische Kreuzfahrtterminal gefolgt. Vom Podium aus erläuterten die Autoren die weitreichende Überarbeitung. Das sind an erster Stelle die HafenCity Hamburg GmbH (sie wurde vertreten durch deren Geschäftsführer Jürgen Bruns-Berentelg), die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU; hochrangig vertreten durch die Senatorin Anja Hajduk und Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter), sowie vom Planungsbüro ASTOC Architects & Planners Prof. Markus Neppl, auch er ein Mitautor der Plananpassung.

 

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 30. June 2010 )
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Wohnen im Arabica Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Monday, 7. June 2010

Das Arabica an der nordöstlichen Spitze des Überseequartier
Das Arabica an der nordöstlichen Spitze des Überseequartier
Eröffnung Überseequartier rückt näher

Eine erste Vorstellung davon, wie es sein wird im Überseequartier zu wohnen, konnte man schon seit einiger Zeit in der Musterwohnung des am südlichen Ende des aktuellen Bauabschnittes des Überseequartiers gelegenen Sumatra-Gebäude bekommen. Nun legt das Überseequartier noch einen drauf. Die Designerin Ulrike Krages hat im zehnten Stock des „Arabica“-Wohnturmes drei Musterwohnungen in unterschiedlichen Stilen aus ihrer Möbelkollektion eingerichtet. Unter den Titeln „White Tiger“, Sky of Hamburg“ und „Fishermen’S Friend“ kann man in den Wohnungen die unterschiedlichen Aspekte des Wohnens im Überseequartier eindrucksvoll besichtigen. Eine Wohnung weist nach Osten und Süden über das Internationale Maritime Museum und den Magdeburger Hafen, die zweite Wohnung thront hoch über dem Brooktorkai mit Blick auf Speicherstadt und HHLA-Zentrale und die dritte Wohnung blickt über das Panorama der westlichen HafenCity auf die Kulisse der Elbphilharmonie. Beeindruckende Blicke rundum, mit überraschenden Qualitäten. Besonders die südöstliche Wohnung mit Blick auf den Magdeburger Hafen überzeugt.

Ulrike Krages und Jürgen Gross stellen die drei Musterwohnungen vor
Ulrike Krages und Jürgen Gross stellen die drei Musterwohnungen vor
Die Fenster mit mediterranen Lamellen – neudeutsch Shutter -außen und innen individuell mit Sonnenlicht versorgbar, lichtwarme Farben – nicht die schlechteste Art in der HafenCity zu wohnen. Ulrike Krages und Überseequartieraufsichtsrat Jürgen Gross führten durch die drei Wohnungen, die mit jeweils 120 Quadratmetern etwas oberhalb der Durchschnittsgröße der Wohnungen im „Arabica“ liegen. Rund 22 Euro pro Quadratmeter Miete sollen die Wohnungen kosten, doch die Preisspanne im Überseequartier beginnt weitaus niedriger.

 

Letzte Aktualisierung ( Monday, 7. June 2010 )
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Ein Haus auf dem Boot Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Saturday, 5. June 2010

Thorsten Passfeld und Klausmartin Kretschmer besprechen das Vorgehen
Thorsten Passfeld und Klausmartin Kretschmer besprechen das Vorgehen
Die „OHK 2“ geht auf Reisen

Ein Haus auf einem Schiff ist noch lange kein Hausboot. Zu sehen zu früher Stunde in der HafenCity. Baakenhafen, morgens kurz nach 7 Uhr: Kulturinvestor Klausmartin Kretschmer ist persönlich vor Ort, um die Verladung eines seiner Lieblingsprojekte zu überwachen. Die Kopie der Oberhafenkantine, gebaut aus Altholz vom Künstler Thorsten Passfeld, geht als Botschafter für den Erhalt traditioneller Speisen auf die Reise nach Berlin. Per Binnenschiff soll sie auf dem Gelände des Hamburger Bahnhofes – ein ehemaliges Bahngelände mit ähnlichen Attributen wie das Oberhafenquartier, dass sich von einer Brache in ein Gelände für Kunst- und Kulturprojekte entwickelt hat – für 120 Tage als Eventfläche und Anschauungsobjekt für Hamburger Kultur dienen.

Zwei Schwerlastkräne heben die 30 Tonnen schwere Kantine auf das Schiff
Zwei Schwerlastkräne heben die 30 Tonnen schwere Kantine auf das Schiff
Klausmartin Kretschmer hat lange für den Erhalt des Oberhafens als Ort für Künstler und Kultur geworben, die Holz-Oberhafenkantine sollte als nach außen sichtbares Element auf die Qualitäten des Ortes hinweisen. Mit dem überarbeiteten Masterplan für die östliche HafenCity sind die Planer seinen Ideen gefolgt. Nun ist es an die Zeit, die Botschaft in die Welt zu tragen. Nach Berlin stehen für die Holz-Oberhafenkantine noch andere geplante Reisen an. New York und Shanghai sind Ideen, die Kantine wurde extra so gebaut, dass sie auch einfach demontiert werden kann, um in Seecontainern nach Übersee zu reisen.

 

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Ein Problem ohne Lösung Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Thursday, 13. May 2010

Auch zukünftig ein alltäglicher Anblick in der HafenCity
Auch zukünftig ein alltäglicher Anblick in der HafenCity
Stau und kein Ende – Verkehrtplaner und Verkehrsplaner

Wer sich im Moment mit dem Auto in der HafenCity bewegt braucht starke Nerven, Geduld und viel Zeit. Egal in welche Richtung man sich wendet: Nichts geht mehr. Baustellen am Baumwall, an der Brooksbrücke und mitten in der HafenCity, gemischt mit undiszipliniertem Lieferverkehr zu den Baustellen bringen den Verkehr zeitweise zum Erliegen. Wer hofft, mit anderen Verkehrsmitteln dem Chaos zu entgehen hat Pech. Alle Buslinien sind ebenso vom zeitweisen Stillstand betroffen und Fahrradfahren ist auch kein Vergnügen zwischen genervten Autofahrern. Einzige vernünftige Alternative ist der Fußweg zum Meßberg und der dortigen Haltestelle der U1 oder, wenn es die Fahrtrichtung zuläßt, zum Baumwall und dem Rest der U3. Dabei sind die Geschichten derer, die sich dem Wahnsinn gestellt haben, teilweise haarsträubend. Zu sonst relativ verkehrsfreien Zeiten wie Mittwochnachmittags braucht man vom Fischmarkt bis in die HafenCity 90 Minuten – sonst ein Weg von wenigen Minuten. Auch innerhalb der HafenCity - egal in welche Richtung – kein Fortkommen. Sperrungen der Straße „Am Sandtorpark“ und allerorten Lieferverkehr, der sonst zweispurige Straßen einspurig machte. Dieser führte auf der Oberbaumbrücke sogar bei Fahrradfahrern zu Wartezeiten.

Stau soweit das Auge reicht
Stau soweit das Auge reicht
Die beiden Baustellen am Baumwall und an der Brooksbrücke und Holzbrücke sind zwar die Hauptverursacher der Staus, aber nur ein Teil des Problems. Die Frage, warum das denn alles gleichzeitig passieren muss verkneifen wir uns hier einmal, warum die HafenCity aber mit derart vielen Entlastungsmöglichkeiten für die Ost-West-Straße gespickt sein muss wird ein Rätsel der Stadt- und Verkehrsplaner bleiben. Der Autoverkehr hat in Hamburg auch unter einem Schwarz-Grünen Senat Priorität und die Lebensqualität muss sich dem unterordnen. Wer Autofahrern derart viele vierspurige Straßen wie in der HafenCity anbietet, muss sich nicht wundern, wenn sie sich in Stadtautobahnen verwandeln.

 

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 13. May 2010 )
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Wer arbeitet gegen den Hafen in Hamburg? Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Sunday, 31. January 2010

Ein unvergleichlicher Anblick - Ein 300 Meter Gigant auf dem Weg von der HafenCity in die Nordsee
Ein unvergleichlicher Anblick - Ein 300 Meter Gigant auf dem Weg von der HafenCity in die Nordsee
Springt doch woanders über die Elbe!

Zugegeben, die Forderung ist provokant, aber wer will den Sprung über die Elbe wirklich und welchen Preis bezahlt Hamburg dafür? Ist der Anschluss der Gebiete südlich der Elbe wirklich gewünscht oder nur elitäre Politik über die Köpfe der Betroffenen hinweg? Ist der Hafen für Hamburg verzichtbar geworden? Steigt die Attraktivität der HafenCity durch den Sprung oder wird die HafenCity langweilig?
Ein typisches Bild abends am Dalmannkai: Man kommt nach Hause, fährt oder geht über die Klappbrücke über den Sandtorhafen und sieht durch die Lücken zwischen den Häusern einen großen Frachter auslaufen. Die Brücke fast ebenso hoch wie die umliegenden Häuser – ein Bild dass man in dieser Form fast nirgends wo sonst auf der Welt hat.

Auch im Winter ein eindrucksvoller Anblick - Ein Hafen der arbeitet
Auch im Winter ein eindrucksvoller Anblick - Ein Hafen der arbeitet
Diese starken Eindrücke, gerade in der Dunkelheit mit Lichtern auf dem Wasser und gerne auch mit Nebel verbunden machen aus der HafenCity einen mystischen Ort, aus den Landspitzen fast selbst Schiffe irgendwo im Nirgendwo. Eine Atmosphäre die unbezahlbar ist und die letztlich auch den Wert der HafenCity ausmacht. Alles Gemecker über Abgase, Lärm und Gerüche gerät sofort in den Hintergrund, wenn sich in der Dunkelheit und leichtem Nebel Schiffe wie die „Atlantic Voyager“ oder ein großer Stückgutfrachter vom Steinwegterminal, begleitet von zwei Schleppern, in Richtung Nordsee verabschieden.

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 31. January 2010 )
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