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Schlimmer geht immer |
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Geschrieben von Conceicao Feist
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Saturday, 10. July 2010 |
 Schön und nicht unproblematisch - die Elbphilharmonie Was ist heisser? Das Wetter oder die Verkehrsprobleme in der Hafencity?Als Mitglied im Netzwerk HafenCity und als interessierte und betroffene Bürgerin dieses Stadtteiles machte ich mich an einem wunderschönen späten Nachmittag zu einer „Plauderstunde“ zum Thema „Elbphi und Verkehr“ in den Kaiserkai 3 auf. Dort stellte die Verkehrs-AG des Netzwerkes allen Interessierten Ihre Recherchen und Vorschläge zu diesem Thema vor( Näheres dazu konnten alle in der HafenCityzeitung und im HafenCity-Forum lesen) Wer erwartet hat, dass an diesem Ort verbitterte Menschen versuchen Ihre Strasse vom fremden Autoverkehr freizuhalten , wurde bitter enttäuscht. Vielmehr traf ich auf engagierte Betroffene, die sich engagiert, konstruktiv und mit hohen Zeitaufwand mit der Analyse des Problems und mit pragmatischen Lösungen auseinandersetzten. Über alles stand die Übereinkunft, dass „ein reibungsloser fliessender Verkehr für die Elbphi ermöglicht werden soll, der mit den Wünschen und Notwendigkeiten von Bewohner, Firmen , Arbeitnehmer und sonstigen echten Anlieger kompatibel sein soll“! Es geht also darum, alle berechtigten Interessen unter einem Hut zu bringen und den Verkehr trotzdem fliessen zu lassen! Nun müssen alle denken, das dieses ein unerfüllbarer Wunsch und total lebensfremd ist. UND SIE HABEN RECHT, aber nur dann wenn die Verantwortlichen aus der Verwaltung-und auf der politischen Ebene in alten Mustern verharren. Wie sonst soll man sich erklären, dass der Senat keinen Verkehrskoordinator für die HafenCity / Innenstadt und Anfahrtswege ernennt? Warum gibt es keinen Masterplan Verkehr ? Vielmehr wird dieses heisses Eisen dem freien Spiel der Verwaltung mit vielen unterschiedlichen und unkoordinierten Zuständigkeiten überlassen. Was gewinnt Hamburg durch einen Verkehrsinfarkt , der nicht nur Nerven und Zeit kostet sondern auch betriebs- und volkswirtschaftliche Schäden verursacht? |
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Born to be Wild – Wenn auch nur für ein Wochenende |
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Geschrieben von Michael Klessmann
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Tuesday, 29. June 2010 |
 Die Harley Parade in der HafenCity Harley Days
Ja, ich weiß: Keine dieser Maschinen wäre durch einen TÜV gekommen der noch etwas auf sich hält, und eigentlich hätte die Polizei die Motorräder an der Stadtgrenze zu hunderten aus den Verkehr ziehen müssen – wie den einen oder anderen Porsche oder Ferrari aus der Nachbarschaft. Aber: Einfach mal alle Regeln vergessen und Fünfe gerade sein lassen ist auch ganz nett. Eigentlich sollten die Harley Days dieses und nächstes Jahr – wenn es nach einigen Politikern ginge für immer – die Stadt Hamburg verlassen.  Eine endlose Karawane an Motorradfahrern - alles Umsatzbringer für die Tourismusindustrie in Hamburg Das Image der „American Irons“ passe nicht mit dem Image der Umwelthauptstadt 2011 zusammen. Glücklicherweise gab die Aussicht, als ultimative Spaßbremse zu gelten dann doch den Ausschlag für die Harley Days – zu Recht. Als Mensch ohne Motorradführerschein absolut unverdächtig mit Motorradfahrern zu sympathisieren, war die Faszination der Harley Days für alle spürbar und zog eine unglaubliche Menge von Besuchern auf das Großmarktgelände am Oberhafen. Wilde Gesellen und ebenso viele wilde Gesellinnen machten mit zum Teil atemberaubenden Outfits auf ihren Maschinen in ohrenbetäubender Lautstärke auf sich aufmerksam und schafften es selbst die Balkons in der HafenCity das Wochenende mit einem permanenten Brummen wie ein Hornissenschwarm zu versorgen. Gibt es eigentlich wilde Bärte zum Aufkleben? Tattoos zum Aufkleben kennt man ja schon, doch so manch einem Urtypen konnte man sich nicht im Anzug oder Arztkittel vorstellen – ein gerne bemühtes Vorurteil gegenüber Harley-Fahrern. |
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Treffpunkt Promenade |
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Geschrieben von Ute Plön
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Tuesday, 8. June 2010 |
 Ordentlich was los in der HafenCity Fix was los! Hereinspaziert – Vorhang auf für die Spielzeit - Sommer in der HafenCity! Die Uraufführung: „Tag der offenen Baustellen“ kam beim Publikum gut an, Szenenapplaus gab es nicht nur für allerbestes Ausflugswetter, auch die Besetzung war prominent! Elbphilharmonie und U4-Bahnhof waren die Stars, Dresscode gelbe Gummistiefel und weißer Helm, schon öffneten sich Sperrgitter und ab ging es in den Backstage-Bereich. Andere wollten den ersten Schritt auf den Boulevard im Übersee-Quartier setzen. Eigentlich sieht alles genauso aus wie auf den Computeranimationen, aber der Geruch von Sand und Staub, schwere Baumaschinen und Stolperfallen vermitteln ein Gefühl von Reality-Show. Man merkt: Hier ist spätestens im September Premiere mit rotem Teppich. Eile war geboten, denn vor dem nagelneuen noch nicht einmal getauften Kreuzfahrtschiff spielte parallel Joja Wendt Boogie-Woogie gratis auf. Kein Pausen-füller, ein Highlight, das am 23.10.2010 (Laeiszhalle) in voller Länge mitgewippt werden kann. Kurze Verschnaufpause auf der überlaufenden Promena-de…weiter geht’s. Sie kennen das. Lange Nacht der Museen, Marathon, Tango auf den Magel-lan-Terrassen….alles auf dem Spielplan und Bühne frei für den Klassiker „821. Hafenge-burtstag“! Das Stück ist und bleibt ein Straßenfeger. Galaauftritt des Weltstars QM2 inklusive, unterstützt vom Schlepperballett und dem 300-schiffstarken Orchester. Die Aftershow-Party mit Udo als Kapitän auf dem Rockliner konnte sich hören lassen. Die Bässe ließen die Gläser bei geschlossenem Fenster klirren.
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Soweit die Füße tragen |
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Geschrieben von Michael Klessmann
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Sunday, 30. May 2010 |
 Gewissenskonflikt - protestieren oder geniessen Von einem der auszog den Jazz zu lernenWie stellt man es an, über zwei Tage Konzertmarathon mit über 50 Programmpunkten zu berichten? Erster Tagesordnungspunkt: Einen Fahrplan machen! Die Grundidee: Persönlichen Geschmack mit Berichten von möglichst allen Spielorten zu verbinden. Also hingesetzt und aus der Fülle des Angebotes zehn Konzerte über zwei Tage verteilt angekreuzt. Blauäugig, wie es sich hinterher herausstellt, da keine Fahrzeiten eingeplant waren. Aber die Konzerte ein Superquerschnitt durch das gesamte Programm.  Anspruchsvolle Dekoration auf Frau Hedi Am Freitag beginnt der Marathon mit den Marco-Polo-Terrassen und der NDR-Bigband. Ein Pluspunkt für die Planung: Dicken Pulli eingepackt, sonst hätte es Frostbeulen gegeben. Nach dem ersten Konzert gleich die erste dicke Delle in der Stundenplankarosserie: Marizas von vielen erwartetes Konzert beginnt mit 45 Minuten Verspätung und gefühlten fünf Grad geringerer Außentemperatur. Also nur die ersten zwei Stücke angehört und dann auf den Weg zur ersten Barkassentour an diesem Tag gemacht. Am extra vor dem Strandkai festgemachten Ponton fahren die Barkassen zu den jeweiligen Spielstätten ab. Die in Richtung Blohm + Voss ist schon voll und warten angesagt. Die Hilfe kommt von „Frau Hedi“ deren Fahrtziel eigentlich die „MS Bleichen“ ist. Der Decksmann – ein wilder Geselle, den man eher auf dem Wacken-Festival erwartet hätte – lockt die wartenden Jazz-Fans mit einem lakonischen „Nach der Bleichen geht es zu Blohm + Voss“ auf das wie für den Schlagermove geschmückte Schiff. Eine gute Wahl, ist doch die Fahrt mit amtlich lauten Brasilektro-Jazz eine Erfahrung für sich. |
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