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Einladung zur ARTandCITY-Podiumsveranstaltung im Kesselhaus Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Tuesday, 16. March 2010

Das Logo des Festivals
Das Logo des Festivals
Startschuss des HCU/ARTBLOCK Festivals 2010 im Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Anlieger der HafenCity, Kunstschaffende und -interessierte Hamburgs, die ARTBLOCK Initiative und die HafenCity Universität Hamburg laden Sie herzlich ein zur Podiumsveranstaltung „Neue Wege zur Kunst in der HafenCity“ am 9. April 2010 um 18.30 h (Einlass ab 18 h) im Kesselhaus, HafenCity Infocenter, Am Sandtorkai 30. Im Zentrum steht die Vorstellung des neuen ARTandCITY Kunstfestivals im Oktober 2010 in der HafenCity.

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Martin Wilhelmi in der HafenCity Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Sunday, 21. February 2010

Martin Wilhelmi im Carls
Martin Wilhelmi im Carls
Erste Lesung im Kultursalon

Mit „Sie können mich nicht wegzappen“ eröffnete Martin Wilhelmi  einen Reigen von neuen Erkenntnissen für einen Teil des Publikums im Carls. Nicht nur für den Kultursalon, sondern auch für einen Teil der Gäste bedeutete „Fernsehfieber“ den ersten Kontakt mit der großen weiten Welt der Lesungen. Der unbefangene Umgang des Publikums mit der Situation und die Schlagfertigkeit des Autors ist dabei zu verdanken, dass der Abend sehr kurzweilig und lebhaft geriet. Auch wenn Wilhlemi schon am Anfang mit lebhaften Worten zwei Stunden harte Textarbeit androhte wurde seine Absicht schon kurz nach Beginn der Lesung torpediert. Wie bestellt klingelten in der Passage „Im Hintergrund hörte man die Telefone klingeln“ im Publikum ein Telefon, kurz darauf war jedes eventuell vorhandene Eis gebrochen.

Als beliebter Autor hatte er viele Fans im Publikum
Als beliebter Autor hatte er viele Fans im Publikum
Die Frage „Ist immer noch keiner tot?“ brachte einen Dialog in Gang der einigen Unterhaltungswert besaß. Schlagfertig antwortete Wilhelmi mit „Soll ich nochmal anfangen?“ und musste gleich darauf noch einmal auf die Bremse treten als zum Leidwesen einiger junger Frauen ein zukünftiger Toter im Krimi immer noch nicht das Zeitliche gesegnet hatte. „Oh wie schade“ hallte es aus dem Fanblock und es hätte nervig werden können, wenn Martin Wilhelmi die Situation nicht im Griff gehabt hätte. Immerhin bescherte das Feedback dem Carls eine echt interaktive Lesung: „Suchen Sie sich einen Fundort aus“ bot er dem Publikum an, und ließ dem Publikum die Freiheit der Wahl. Auch ein schriller Schrei einer weniger nervenstarken Dame aus der Lesungsanfängerecke wurde erfolgreich zweitverwertet .Mit „Können Sie den Schrei bitte nochmal machen“ wurde die Lautäußerung an passender Stelle in die Handlung eingebaut.

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 21. February 2010 )
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Ungewöhnliche Fahrzeuge im Prototyp Drucken E-Mail
Geschrieben von Pressemitteilung   
Wednesday, 17. February 2010

Motoscooter eine Symbiose aus Roller und Motorrad. Lukas Wallusch 2007
Motoscooter eine Symbiose aus Roller und Motorrad. Lukas Wallusch 2007 Fotos: Nils Emde und Alexander Rischer
Proben 

,PROBEN’ ist eine Ausstellung von 19 ungewöhnlichen Land – Luft - und Wasserfahrzeugen, entworfen und realisiert an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, in den Jahren 1983 bis 2009.
Nahezu alle Fahrzeuge sind funktionstüchtig. Viele davon sind hochspezialisiert und nur zum einmaligen Gebrauch für einen Rekordversuch oder Wettbewerb gebaut worden.

Monowheel akkuschrauberbetriebenes Rennfahrzeug. Rauh, Schrader 2007
Monowheel akkuschrauberbetriebenes Rennfahrzeug. Rauh, Schrader 2007
Etliche Gebrauchsspuren zeugen vom harten Einsatz der Proben, und von ihrem primären Zweck funktionierende Dinge zu sein. Ganz offensichtlich handelt es sich nicht um Anschauungsmodelle, sondern um Prototypen, Funktionsmodelle, Erprobungsträger…
Versuch und Irrtum ist das Prinzip, nach dem diese Objekte entstanden sind. Dass im Entwicklungsprozess auch ein Irrtum erlaubt ist, ist eigentlich nicht selbstverständlich, genau das aber macht den Charme dieser Apparate aus.

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 17. February 2010 )
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Kunst und Vorurteil Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Saturday, 13. February 2010

Schön bunt war es auf dem Vasco-Da-Gama-Platz
Schön bunt war es auf dem Vasco-Da-Gama-Platz
The Wa

Ein eher beschaulicher Samstagmittag, Schnee und Frost führten eher zu einem langen Frühstück als zu einem langen Spaziergang, wurde am Vasco-Da-Gama-Platz durch ein besonderes Schauspiel unterbrochen. Einem „FlashMob“ ähnlich stürmten mehrere Dutzend junge Leute den Platz und platzierten Schilder mit politischen Parolen aus der Vergangenheit und Gegenwart des politischen Lebens Deutschlands. „No Pasaran“ aus Zeiten des Nicaraguakampfes stand einträchtig neben Plakaten des aktuellen Konfliktes rund um die Gentrifizierung, Parolen aus Zeiten der RAF neben der Intifada. Die Mischung der Plakate ließ dann auch schnell erkennen, dass es sich hier nicht um eine Demonstration mit anschließendem Wasserwerfereinsatz handelte, sondern eher ein Spass-Event ähnlich der Maiparade im vergangenen Jahr  werden würde.

Aktivisten mit Plakaten von The Wa
Aktivisten mit Plakaten von The Wa
Ein Sofa und Freibier überzeugte auch die eilig herbeigeholte Polizei vom eher friedlichen Charakter und nach einer Stunde blieb nur ein harter Kern und ihr Sofa auf dem Platz zurück. Aufklärung über den Sinn der Aktion brachte ein junger Serbe der erklärte, es handele sich um eine Aktion des Berliner Künstlers „The Wa“, der mit Aktionskunst im öffentlich Raum verstören und stören möchte. Sie hätten vorher bei Max Bahr schon geübt, meinte der junge Mann und freute sich, dass hier endlich einmal Menschen in der HafenCity zu sehen seien. „The Wa“ hatte mit den Worten „Liebe Punks, Autonome, Obdachlose, Kanacken, Terroristen, Drogendealer, Parasiten, Asylbetrüger, Hütchenspieler, Arbeitslose, Studenten, Taugenichtse, Tagelöhner, Anarchisten, Rumstreuner – bitte lasst die Yuppies nicht alleine! Die Stadt gehört allen! Deshalb feiert am Samstag, den 13. Februar, 14 Uhr, mit The Wa in der HafenCity. Es gibt Vokü und Freibier für alle!“ eingeladen und zeigte mal wieder eindrucksvoll, dass niemand frei von Vorurteilen und Fehlurteilen ist. Ausgerechnet vor Genossenschaftswohnungen in der HafenCity gegen Gentrifizierung zu demonstrieren – sehr eindrucksvoll.

Letzte Aktualisierung ( Saturday, 13. February 2010 )
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