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Politik
Nun geht es voran Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Thursday, 10. September 2009

Fast schon ein kleines Parlament mit Abstimmungen und Fraktionen
Fast schon ein kleines Parlament mit Abstimmungen und Fraktionen
Netzwerk HafenCity kommt in die Gänge

 Eine ganze Reihe neuer Gesichter brachte die Bemühungen um die Gründung des Netzwerkes HafenCity einen wichtigen Schritt nach vorn. Fast fünfzig Anwohner und Anlieger, soziale Institutionen und Gewerbetreibende trafen sich am Donnerstag im Gemeinschaftsraum der Martha-Stiftung am Kaiserkai 44, um den Anliegen der großen HafenCity-Gemeinschaft eine Plattform und ein Gesicht zu geben. Die von der Kerngruppe erarbeitete Satzung wurde nochmals einer intensiven Prüfung unterzogen und zügig, auch dank der kritischen Analyse der Neuzugänge, auf das wesentliche reduziert und um wesentliches erweitert.

Die Änderungen werden jetzt zügig von der Redaktionsarbeitsgruppe, bestehend aus Susanne Wegner, Anja Bähr und Thomas Magold, umgesetzt und veröffentlicht. Geplant ist dann die symbolträchtige Unterzeichnung der Gründungsurkunde für Anfang Oktober. Vorläufiger Termin ist der 6.Oktober, um allen mitwirkungswilligen aber Gelegenheit zu geben dabei zu sein wird noch am Termin gefeilt. Es geht immerhin um einen Meilenstein in der Geschichte der HafenCity und möglicherweise auch in der Geschichte Hamburgs, werden alle Ideen der Beteiligten umgesetzt. Die Sitzung zeigte schon exemplarisch, wie bunt gemischt und potent dieses Netzwerk sein wird, und welche Möglichkeiten zur Durchsetzung von Interessen gegeben sein werden.

 

Letzte Aktualisierung ( Thursday, 10. September 2009 )
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Die HafenCity hat gewählt Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Sunday, 7. June 2009

Die HafenCity liefert wieder ein interessantes Ergebnis
Die HafenCity liefert wieder ein interessantes Ergebnis
(oder auch nicht...)

Touristen beherrschten das Bild während des Sonntages im Kesselhaus. Da, wo bei anderen Wahlen die Wahlhelfer Spannung ausdrückten, herrschte gepflegte Langeweile. Kein Wunder bei nur 216 gültigen Stimmen die im Kesselhaus abgegeben wurden. Mit einer Wahlbeteiligung von nur 33,7 Prozent lag die HafenCity leicht unter dem ohnehin schon schlechtem Hamburger Ergebnis. Schade, ist das Wahlergebnis doch wirklich interessant.

Gut so, so waren wenigtsen Touristen anwesend
Gut so, so waren wenigtsen Touristen anwesend
Die FDP liegt gleichauf mit der CDU mit 31 Prozent der Stimmen an der Spitze, gefolgt von den Grünen mit 20,8 Prozent der Stimmen. Weit abgeschlagen die SPD mit nur 13,9 Prozent der Stimmen. Damit ist die SDP in der HafenCity ohne Bedeutung, wie schon bei der Hamburg-Wahl deutlich wurde. Keine weiteren Parteien haben in der HafenCity ein Ergebnis von relevanz erzielt, ein Zeichen von Realismus und Erdung.

 

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 7. June 2009 )
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Europawahl in der HafenCity Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Friday, 5. June 2009

Häufigstes Wahlplakat in der HafenCity - Gabriele Pauli aus Bayern
Häufigstes Wahlplakat in der HafenCity - Gabriele Pauli aus Bayern
Wählen gehen und Flagge zeigen

„Was interessiert mich Europa?“ mag man denken, wenn am kommenden Sonntag zur Wahl der Vertreter für das Europaparlament aufgerufen wird, aber diese Frage kann man sich als Hamburger selbst beantworten: „Alles ist Europa!“
Gerade in der HafenCity sollte es selbstverständlich sein über die gewählten Volksvertreter auf die Politik in Europa Einfluss zu nehmen, ist doch der Hafen und Handel in Hamburg gewaltig von der europäischen Politik beeinflusst und kann auch nur hier im Sinne Hamburgs gestaltet werden.

Hamburg als Drehscheibe und Bindeglied zwischen Skandinavien, Osteuropa und Übersee versucht auch mit der HafenCity europaweit Wirkung und Anziehungskraft auf Handel, Wissenseliten und Unternehmen zu nehmen. In Hamburg gibt es wichtige Zentren aller europäischen Kulturen, wie unmittelbar in der Nähe der HafenCity das Portugiesenviertel mit den skandinavischen Seemannskirchen zeigt.

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Schlimme Befürchtungen Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Wednesday, 20. May 2009

Wildes Parken ist eines der Probleme der HafenCity
Wildes Parken ist eines der Probleme der HafenCity
Wird der Bezirk Mitte Probleme in den Griff bekommen?

Die Befürchtung von Anwohnern: Mit der Übergabe der Verantwortlichkeiten der jetzt fertig gestellte Teilen der HafenCity von der HafenCity Hamburg GmbH an den Bezirk Mitte werden Probleme nicht mehr gelöst, sondern ausgesessen. Diese Quartiere der HafenCity werden dann nur noch ein ganz kleiner Teil des riesigen Bezirks Mitte sein und nicht mehr die Aufmerksamkeit geniessen, die sie bisher unter der Obhut der Entwicklungsgesellschaft genossen haben.
Die Probleme in der HafenCity sind nicht im eigentlichem Sinne groß, für diejenigen, die davon betroffen sind aber durchaus bedeutend. Baulärm rund um die Uhr, Verkehrsprobleme aller Art, über zugeparkte Straßen, durchfahrende Reisebusse und Großveranstaltungen bis hin zu Grafitti und laute Sportboote. Dazu kommen Befürchtungen bezüglich nachlassender Sauberkeit und lange Wege beim Beschwerdemanagement.

Baustellenlärm auch nachts nervt
Baustellenlärm auch nachts nervt
Eine Forderung in diesem Zusammenhang ist die Beibehaltung des Status Quo. Warum kann es nicht immer so sein wie bisher? Die HafenCity Gmbh wird es schon richten und ansonsten interessiert es die HafenCity wenig was der Rest der Stadt macht. So funktioniert Hamburg aber nicht, und der Ruf nach Hilfe von aussen wird schnell laut, wenn die HCH nicht so will wie gewünscht. Im Konstrukt der HCH gibt es keinerlei demokratische Prozesse, die gewährleisten, dass das was man möchte auch das ist, was die HCH will.

Daher ist die einzig mögliche Lösung für anstehende Probleme selbst die Initiative zu ergreifen.

Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 20. May 2009 )
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Ökumenisches Forum zum Hafengeburtstag Drucken E-Mail
Geschrieben von Antje Heider-Rottwilm   
Monday, 11. May 2009
Süßes aus der Schweiz - Lesung aus dem theologisch-lukullischen Beipackzettel zu den Calvin-Pralinen, die Thomas Wipf an die Teilnehmenden verteilte
Süßes aus der Schweiz - Lesung aus dem theologisch-lukullischen Beipackzettel zu den Calvin-Pralinen, die Thomas Wipf an die Teilnehmenden verteilte
Bischöfin und Kirchenpräsident würdigen Rolle der Schweiz in Europa

 
Hamburg (tk). Bischöfin Maria Jepsen und der Schweizer Kirchenpräsident Thomas Wipf haben in Hamburg die Bedeutung der Schweiz für Europa hervorgehoben. Der vom Genfer Theologen Johannes Calvin (1509 bis 1564) geprägte reformierte Protestantismus, aber auch die Elemente der direkten Demokratie hätten viele andere Länder beeinflusst, sagte Wipf am Samstagabend bei einer Veranstaltung anlässlich des 820. Hamburger Hafengeburtstages. Dessen Partnerland ist in diesem Jahr die Schweiz. „Ohne Calvin wäre die Reformation deutsch geblieben“, so Thomas Wipf. „Mit ihm ist sie schon früh europäisch und weltweit relevant geworden.“ Die lutherische Bischöfin und der reformierte Kirchenpräsident, der auch Präsident der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) ist, trafen sich zum 4. Ökumenischen Forum in der Kapelle der ‚Brücke – Ökumenisches Forum HafenCity’.

Die Moderatorin, Pastorin Antje Heider-Rottwilm vom Ökumenischen Forum, stellte auch die Frage nach dem EU-Beitritt der Schweiz. Thomas Wipf beschrieb daraufhin anschaulich die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schweiz, die sehr von den Kantonen geprägt sei. Die Menschen wollten sich nicht fremdbestimmen lassen - obwohl die vielen bilateralen Verträge zwischen der EU und der Schweiz sicherstellten, dass die Schweizer de facto gute Europäer seien. Wichtig sei die Bewahrung der direkten Demokratie. „Dass die Schweiz diese Widerständigkeit zeigt, um die Frage der Bürgerbeteiligung wach zu halten, ist ein Stachel, der gut ist für Europa“, so Bischöfin Jepsen.
Letzte Aktualisierung ( Monday, 11. May 2009 )
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