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Jenseits des Zollkanals
Der Teenservice des Jugend- und Kulturzentrums Neustadt Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Tuesday, 2. February 2010

Die Jungs vom Teenservice
Die Jungs vom Teenservice
Jugendarbeit mit Doppelwirkung

Wer das JUKZ in der nördlichen Neustadt betritt, findet sich in einer für HafenCity-Menschen ungewohnten Umgebung wieder. Ein ausgelassenes Treiben von Jugendlichen aller Herkunft, beschäftigt mit dem, was einem eben so als Teen Spaß macht. Die einen spielen zusammen, die anderen machen Hausarbeiten oder basteln. Mitten im Geschehen: Ein Team von Pädagogen, die darauf achten, das inmitten des Trubels auch ein wenig Struktur erhalten bleibt.

Harun
Harun
Estella, Harun, Justin, Okan und Sascha sind auch dabei, aber mit etwas ernsterem beschäftigt. Sie sind zwischen 14 und 18, kommen aus der Neustadt und den Stadtteilen drumherum und wollen etwas fürs Leben lernen. Dazu haben sie mit Unterstützung von Frieda, einer pensionierten Lehrerin, eine Übungsfirma gegründet und sind durch den gesamten Prozess einer normalen Unternehmensgründung gegangen. Sie haben Marktforschung gemacht, um den Wert ihrer Arbeitskraft zu ermitteln und den Markt für Dienstleistungen zu erkunden. Sie haben Werbung gemacht, um ihre Dienste bekannt zu machen und dabei viel über Angebot und Nachfrage, den Wert von Freundlichkeit und Zuverlässigkeit gelernt. Sie haben einen der ihren zum Geschäftsführer gewählt und Funktionen verteilt. Und sie haben gearbeitet – Flyer verteilt, Schränke aufgebaut, geputzt, Koffer getragen – eben alles, wo weine helfende Hand wichtig war. „Nicht immer hat alles geklappt, aber wir haben immer daraus gelernt“ erzählt Okan, der gewählte Geschäftsführer der Jugendlichen.

 

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 2. February 2010 )
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DramaQueens im Theaterschiff Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Sunday, 25. October 2009

Die DramaQueens sind Anika Lehmann, Carol Schuler und Nici Neiss
Die DramaQueens sind Anika Lehmann, Carol Schuler und Nici Neiss
Premiere für Versprochen!

Das Theaterschiff im Nikolaifleet gehört seit 35 Jahren zur Hamburger Theaterszene und ist dabei immer ein Original geblieben. Einen Katzensprung von der HafenCity entfernt – Nur mal eben kurz auf der Straße „Auf dem Sande“  über den Zollkanal – bietet das Theaterschiff Comedy, Kabarett und Kleinkunst in einem einmaligem Rahmen. Wo findet man schon ein Garderobenschiff an dem Ponton gegenüber, oder auf den Karten Platzangaben wie „Mittschiffs steuerbord“ und treibt damit so manche Landratte zur Verzweiflung, geschweige denn auch gestandene Seemänner- und Frauen, die sich nicht gemerkt haben, wo vorne und hinten war.

Es geht um Frauenthemen
Es geht um Frauenthemen
So geht dann auch die Premiere von „Versprochen!“ los. „Was ist denn achtern?“ fragt ein ahnungsloser Neuhamburger ins Publikum bei der Platzsuche und bekommt von den Anwesenden im Chor „Hinten!“ zugerufen. „Oha!“  ist schließlich sein Kommentar, als er seinen Platz gefunden hat. Rund 100 Plätze gibt es im Bauch des Schiffes und die Bühne mittendrin. Nirgends hat man mehr als sieben Meter Abstand zur Bühne, ein Garant für ein hautnahes Erlebnis. „Versprochen!“ von den DramaQueens Anika Lehmann, Carol Schuler und Nicole Neiss ist so ein hautnahes Erlebnis. Im besten Sinne Kabarett – intelligentes Spiel mit Vorurteilen, Gesang darüber mit eigenen Texten und Gesang mit Originaltexten –und  um es vorwegzunehmen, ziemlich unterhaltsam.

Das Theaterschiff im Nikolaifleet
Das Theaterschiff im Nikolaifleet
Man kann nur froh sein, dass es die HafenCity noch nicht in die Skripte der Comedy geschafft hat. Eine Blankeneser Eisente oder Eimsbütteler Mutti mit Kinderwagen hat auf jeden Fall nichts zu lachen bei den drei Queens. Ein Ebenbild der Eisente aus dem Publikum weiß lange Zeit nicht, ob sie lachen oder gehen soll, doch schließlich siegt das lachen, als die Sprache auf pränatale Chinesischkurse und die Porschegeburt kommt. Die Walldorf-Geburtshelferin kommt aber auch ihr Fett weg. Dazwischen wird gesungen, einzeln oder zusammen, egal wie – immer absolut hörenswert und begleitet am Piano von Jochen Kilian. Das eigentliche Thema der Revue sind Versprechen und Versprecher und beides wird zu einem schmackhaften Potpourri  angerührt. Prädikat: Absolut hörens- und sehenswert.

 

Letzte Aktualisierung ( Sunday, 25. October 2009 )
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SCHIFFSTAUFE „MEIN SCHIFF“ Drucken E-Mail
Geschrieben von Anja Frauböse   
Tuesday, 19. May 2009

Die Deko hängt - Warten auf Mein Schiff
Die Deko hängt - Warten auf Mein Schiff
Ein Ereignis, das mal nicht in der HafenCity sondern  im Nachbarstadtteil stattfand:

Die Schiffstaufe der „Mein Schiff“.

Die Gesangsproben von Udo Lindenberg schallten allerdings am Donnerstag  Abend vom Cruise Terminal über die Hafencity – danach fuhr die „Mein Schiff“ zur Probe weiter zu den Landungsbrücken – und wieder retour zum Cruise Terminal.

Endlich mal ein Feuerwerk!
Endlich mal ein Feuerwerk!
Die Deko hängt - Warten auf Mein Schiff
Die Deko hängt - Warten auf Mein Schiff
Am Freitag dann um 20.00h – samt Begleitung durch Barkassen und Raddampfern – das gleiche nochmal offiziell Richtung Landungsbrücken. Vor Blohm und Voss Dock 11 fand dann die fröhliche Taufe durch Ina Müller „Wenn ich nun sage: ich taufe Dich auf den Namen Ina – heisst das Schiff dann so?“ statt. Das obligatorische Feuerwerk fiel recht klein aus – dafür gab‘s aber das Duett mit Udo Lindenberg und Jan Delay (der eigentliche Star, wenn man nach dem Applaus  geht), der danach noch ein Freiluftkonzert gab – in maritimer Kulisse an der Elbe, mit Möwen, Kränen und Schiffen.
Und: nicht nur in derHafenCity gibt es den tollen Blick auf die Elbe – s. Fotos.

Letzte Aktualisierung ( Tuesday, 19. May 2009 )
 
Treffpunkt Katharinenschule Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Thursday, 30. April 2009

Bis auf den letzten Platz gefüllt - Die Aula der Katharinenschule
Bis auf den letzten Platz gefüllt - Die Aula der Katharinenschule
Großes Interesse bei Plandiskussion

Mit Akkordeonmusik wurden die Teilnehmer der öffentlichen Plandiskussion zum Bebauungsplan-Entwurf Hamburg-Altstadt 42 begrüßt. Was hier so bürokratisch-sperrig als Hamburg-Altstadt 42 bezeichnet wird, ist die Bebauung des Geländes der Katharinenschule neben der Katharinenkirche. Rund 200 Bürger fanden den Weg in die Aula der Schule, die im Sommer in die HafenCity umziehen wird. Gelegenheit, sich noch einmal dem Charme dieser beispielhaften Schularchitektur der fünfziger Jahre zu ergeben. Im Zuschauerraum, der bis auf den letzten Platz gefüllt ist, sitzen zum großen Teil Anwohner und Gemeindemitglieder der Katharinenkirche. Den Rest der Teilnehmer machen Studenten und Architekturinteressierte aus. Die meisten stehen dem Vorhaben kritisch gegenüber, ganz im Gegensatz zu den Teilnehmern auf dem Podium. Drei Vertreter vom Bezirk, ein Vertreter des Käufers Hochtief und zwei Vertreter der planenden Projektgesellschaft stehen für das Projekt ein, und der Vertreter des Bezirks setzt alles daran, den anwesenden Bürgern zu vermitteln, dass es streng demokratisch und ordentlich bei diesem Verfahren zugeht und zugegangen ist.

Vertreter des Bezirksamt Mitte, Hochtief und des Planungsbüros saßen auf dem Podium
Vertreter des Bezirksamt Mitte, Hochtief und des Planungsbüros saßen auf dem Podium
Die Kritik der Gegner richtet sich im wesentlichen gegen die Höhe der Bebauung und der vermuteten Zerstörung der Blickachse aus Richtung Innenstadt auf den Kirchturm der Katharinenkirche, Man möchte nicht, wie bei der Blockrandbebauung am Michel, wichtige Beziehungen zwischen Kulturdenkmal und Innenstadt stören oder zerstören.

Zu den Gegner des Projektes gehört Hauptpastorin Murmann
Zu den Gegner des Projektes gehört Hauptpastorin Murmann
Die Gegenseite argumentiert eher praktisch. Um die 60 Prozent Wohnbebauung bei dem Projekt zu schützen, müsse die Blockrandbebauung als Lärmschutzriegel zwischen dem geschützten Innenhof und einer der verkehrstärksten Hamburger Strasse, der Willy-Brandt-Strasse, je höher desto weniger Lärm. Noch praktischer: Je mehr Bruttogeschoßfläche, desto mehr kann die Stadt an Einnahmen verbuchen. Anders als bei Grundstücksverkäufen auf dem platten Land, wo es einen festen Quadratmeterpreis gibt wird bei großen Bauprojekten in der Innenstadt – und auch in der HafenCity – anteilig an der Bruttogeschoßfläche berechnet. Für den Investor ist es natürlich auch wichtig eine möglichst umfangreiche Bebauung zu realisieren.

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Ein stilles Örtchen wird zur stillen Kunst Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Klessmann   
Monday, 16. March 2009

Übernatürliche Möwen schmücken jetzt den Ort
Übernatürliche Möwen schmücken jetzt den Ort
Hier passiert folgendes:
Hier passiert folgendes:
Die Brücke 10 an den Landungsbrücken ist eine Institution in Hamburg. Touristen und Hamburger nutzen das äußerste Ende der Pontons gerne für einen Spaziergang, hier startet die Maritime Circle Line und nicht zuletzt gibt es dort das gleichnamige Lokal "Brücke 10", dessen Wirt Hans Flatau auch zur Besatzung der Catharina im Traditionsschiffhafen gehört. Zu den weiteren Handelnden dieser Kunstaktion gehören noch Philip Gaedke, seines Zeichens Tapeten- und Flächendesigner und im Zweitberuf Bootsmann auf der Maritimen Circle Line, sowie das Team von "Elbkalender.de". Gegenstand von soviel Aufmerksamkeit: Die öffentliche Toilette links neben "Brücke 10".

 

Letzte Aktualisierung ( Monday, 16. March 2009 )
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Wetterdienst
Das Wetter heute
Das Wetter morgen
Klappbrücken
Sandtorhafen

Dauer jeweils 20 Minuten

Schiffe in Fahrt
OORTKATEN
HAMBURG Länge 29 Meter 0.6 Knoten
DETTMER TANK 47
DE Länge 86 Meter 4.4 Knoten

Mondphase
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