| Ein Hering und eine Makrele |
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| Geschrieben von Michael Klessmann | |
| Saturday, 14. February 2009 | |
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trafen sich in der Flussschifferkirche... Wenn Uschi Wittich die Geschichte von Jenny Jensen, der unglücklichen Schöpferin der verloren gegangenen deutschen Übersetzung von „La Mer“ erzählt, wissen Kenner von Hafennacht e.V. inzwischen was als nächstes kommt. Kurz nach dem die glücklose Cuxhavenerin mit ihrem neuen Segelboot auf den Weg nach Helgoland verschollen ist, muß das Publikum mitsingen. Diese und viele andere kleine Geschichten zwischen den Liedern vom Meer machen den Charme des Trios aus. Immer ein wenig Kabarett im Gepäck, immer schlagfertig wenn sich dann die gewünschte Interaktion mit dem Publikum einstellt. Dabei reicht die Bandbreite der Seemannslieder von eher ernsten Stücken wie Charles Trenets „La Mer“ und Jaques Brels „Amsterdam“ über zeitgenössische Juwelen wie „An Land“ von Element of Crime bis hin zu Willy Millowitsch „In meiner Badewanne bin ich Kapitän“ und natürlich alles was die Reeperbahn an Gassenhauern hergegeben hat. Die eher minimale Begleitung mit Akkordeon(Heiko Quistorf) und Gitarre(Erk Braren) unterstreicht die kraftvolle Stimme Uschi Wittichs und wenn zur Abwechslung das „Pankokenorchester“ mitspielt, erfährt man wo die drei ihre Mitspieler aufgelesen haben. Wahlweise am Bahnhof von Rahlstedt: „Wo mit Kulturverdichtung experimentiert wird“ oder noch arbeitslose Mitglieder der Elbphilharmonie und natürlich hat die Zeit nicht gereicht um zusammen zu üben.
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