Die Hauptkirche St. Nikolai am Klosterstern hat einen klangvollen Namen: Mit zahlreichen hochkarätigen Konzerten und einer hervorragenden Akustik bereichert sie regelmäßig das Hamburger Musikleben. Nur die in den 60 Jahren gebaute Orgel sorgt schon seit längerem für Misstöne. „Beim Orgelspiel fallen plötzlich Töne aus oder es entstehen Klänge, die man gar nicht hören will“,  klagt Kirchenmusikdirektor Matthias Hoffmann-Borggrefe über das Instrument.

Daher hat sich die Kirchengemeinde nun dazu entschlossen, die Orgel erneuern zu lassen. Die Bonner Orgelbaufirma Klais, die auch die Orgel der Elbphilharmonie gebaut hat, soll die Peter-Orgel von St. Nikolai restaurieren und erweitern. Dabei greift das Konzept die Ursprungsidee der 60er Jahre auf, sich der zeitgenössischen Orgel-Literatur zu öffnen. Nie oder nur selten zu hörende Klangfarben sollen Einzug in die Orgel halten und das Tor in die musikalische Zukunft weit aufstoßen – so z.B. eine breite Schlagwerk-Palette von Snare-Drums über Röhrenglocken bis hin zum Tamtam.

Drei Millionen Euro sind für das Vorhaben veranschlagt. Um Spender zu werben, hat sich die Gemeinde ein erstes besonderes Projekt ausgedacht: Am 23. Februar 2018 gibt die Titularorganistin der Elbphilharmonie Iveta Apkalna ein Late-Night-Konzert an der Klais-Orgel im großen Saal der der Elbphilharmonie. Der Erlös kommt der neuen Orgel in St. Nikolai zu Gute.

Karten sind unter www.Hauptkirche-StNikolai.de erhältlich und bieten eine gute Gelegenheit, noch schnell Weihnachtsgeschenke für die Familie zu kaufen und gleichzeitig ein besonderes Orgelbauprojekt zu fördern.