Heribert Leutner und Karin von Welck nutzen die Gelegenheit und schlossen sich der Besichtigung an

Heribert Leutner und Karin von Welck nutzen die Gelegenheit und schlossen sich der Besichtigung an

Die seit diesem Wochenende geänderten Öffnungszeiten und Rahmenbedingungen haben einen Besucheransturm ausgelöst. Der Verzicht auf die bisherig fälligen fünf Euro Eintritt und die jetzt möglichen Führungen durch die Baustelle der Elbphilharmonie brachten die Menschen auf die Beine. Den ganzen Tag konnte man in halbstündigem Abstand grosse Gruppen mit Helm und gelben Gummistiefeln vom Infopavillion zum Kaispeicher A pilgern sehen. Auch Kultursenatorin Karin von Welck liess es sich nehmen persönlich an einer Führung teilzunehmen und vorher einen Blick in das 1:10 Modell des zukünftigen Konzertsaals zu werfen.

Den gnazen Tag konnte man gelbe Gummistiefel in der HafenCity bewundern

Den gnazen Tag konnte man gelbe Gummistiefel in der HafenCity bewundern

Die Führung zeigte auf der Baustelle den Wendel des zukünftigen Parkhauses, den ersten kleinen Konzertsaal, die Röhre für die Rolltreppe und die Fläche der zukünftigen öffentlichen Plaza. Interessierte konnten eine Nase voll Kakaoduft aus dem Geruchslabor mitnehmen, in dem Möglichkeiten der Beseitigung unerwünschter Altgerüche untersucht werden. Die Teilnehmer mussten gut zu Fuss sein. Über die Parkhauswendel ging es über Treppen bis in das siebte Geschoss, von dem einen Blick über die Elbe werfen konnte. Neben vielen Hamburgern nahmen auch eine Reihe von Anwohnern die Gelegenheit war, eine Blick in die zukünftigeElbphilharmonie zu werfen und sich von fachkundiger Seite von Nadin Hanzig und ihren Kolleginnen Informationen zum zukünftigen Nachbarn zu holen.

 

Anmeldung war im Infopavillion der Elbphilharmonie

Anmeldung war im Infopavillion der Elbphilharmonie

Die Fragen der Besucher deckten alle Aspekte des Phänomens Elbphilharmonie ab. Über die Anzahl der auf dem Kaispeicher gebauten Wohnungen, ob diese denn schon alle verkauft wären, Windverhältnisse, natürlich auch den Kosten und Fertigstellungsterminen. Die Führer versuchten auf alle Fragen eine Antwort zu geben und gaben sich alle Mühe mit Legenden aufzuräumen. Um "Ob es denn den Russen mit dem Geldkoffer gegeben habe, der um jeden Preis eine Wohnung kaufen wollte?" bis zur Höhe der Kartenpreise reichte das Spektrum der Fragen und die Antwort sollte man sich selber holen.

Auch ein Blick in das Konzertsaalmodell war möglich

Auch ein Blick in das Konzertsaalmodell war möglich

Ab jetzt gibt es die Führungen jeden Sonntag um 11:00, 13:00 und 15:00 Uhr, das Modell ist von Donnerstag bis Sonntag von 10-17 Uhr zu besichtigen. Für die Führungen gibt es keine Reservierungen, Anmeldungenjeweils eine halbe Stunde vor Führungsbeginn, wer zuerst kommt malt zuerst. Bei dem Ansturm am ersten Tag ist aber zu erwarten, das die Anzahl der Führungen erhöht werden muss. Das Modell der kostenlosen Führungen und Besichtigungen wirbt um ein Vielfaches besser für die Sache der Elbphilharmonie als die vorherigen fünf Euro, die eher Interesse verhindert haben.

... mit ein wenig Geduld

... mit ein wenig Geduld

Nadin Hanzig von der ReGe begleitete die Führungen

Nadin Hanzig von der ReGe begleitete die Führungen

die auf reges Interesse stiessen

die auf reges Interesse stiessen

Viele Fragen mußten beantwortet werden

Viele Fragen mußten beantwortet werden

Und viel Beton besehen

Und viel Beton besehen

Ein Blick von der Plaza

Ein Blick von der Plaza

und auf das Klettergerüst

und auf das Klettergerüst

Für die kleinsten ist die Führung nicht geeignet

Für die kleinsten ist die Führung nicht geeignet

Und ob diese Gaderobe für eine Baustelle geeignet ist?

Und ob diese Gaderobe für eine Baustelle geeignet ist?

 

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