Kimberly Crow
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Kimberly Crow las aus ihrem Buch „Englisch in Siebenmeilenstiefel“ im Club 20457

„How do you do?“ lautet eine der vielen Begrüßungsformeln im angelsächsischen Sprachraum. Eine Frage, auf die der Grüßende nicht wirklich eine Antwort erwartet und die je nach Tageszeit „good morning!“, „good afternoon!“ oder „good day!“ bedeuten kann. Ein einfaches, wenn auch gutes Beispiel dafür, dass wörtliche Übersetzungen aus einer in die andere Sprache nicht immer zur Verständigung zwischen Menschen führen muss.

Dass das erfolgreiche Anwenden einer gelernten Sprache nicht nur aus dem Auswendiglernen von Vokabeln und der Grammatik besteht, beschreibt Kimberly Crow in ihrem kurzweiligen und informativen Buch „Englisch in Siebenmeilenstiefel“, aus dem sie im Club 20457 in der HafenCity las. Auf Entdeckungsreise durch die englische Sprache führen Uli, Chris und Ms. C den Leser unter anderem in den Raum der „Positive Politeness”, durch das berühmt-berüchtigte Grammatikgebirge oder im Flugzeug über den englischen Wortschatz.

Kimberly Crow
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Kimberly Crow ist promovierte Sozialwissenschaftlerin und als selbstständige Sprach- und Kulturberaterin tätig. Die Autorin, die in New York geboren und aufgewachsen ist, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Deutschland. Durch ihren beruflichen und privaten Hintergrund ist sie eine Kennerin der englischen und deutschen Sprachen und Kulturen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung im interkulturellen Bereich unterstützt sie vor allem Führungskräfte und Wissenschaftler, wenn es darum geht, sich erfolgreich auf dem internationalen Parkett zu bewegen.

„Englisch in Siebenmeilenstiefeln – Eine Entdeckungsreise“ von Kimberly Crow  Hardcover ,208 Seiten, 29,99 Euro  ISBN 978-3-7412-2422-5
„Englisch in Siebenmeilenstiefeln – Eine Entdeckungsreise“ von Kimberly Crow
Hardcover ,208 Seiten, 29,99 Euro
ISBN 978-3-7412-2422-5

Wie wichtig es ist, die kulturellen Hintergründe einer Sprache zu erlernen und Übersetzungsfehler zu vermeiden, zeige sich gerade im politischen und beruflichen Kontext. Und so warnt Chris in einem seiner Briefe an Uli vor allzu wörtlicher Übersetzung: „Denn in einer von Native-Speakern im höflichen Englisch vorgetragenen Bitte kann sich ein Imperativ verstecken, eine unbedingte Aufforderung, etwas zu tun. Übersetzt man nur die Vokabeln, könnte man schnell unfreiwillig in Schwierigkeiten geraten […] Would you look into those numbers when you get a chance? Übersetzt man wörtlich und nicht kulturell, könnte man meinen, die Aufgabe sei bei Gelegenheit zu erledigen. Tatsächlich wird aber die sofortige Erledigung erwartet.“ CF