Im Nidus-Loft an der Shanghaiallee
Im Nidus-Loft an der Shanghaiallee
POP UP gallery in HafenCity eröffnet

Die HafenCity freut sich über eine neue kulturelle Bereicherung: Im April hat die POP UP gallery ihre Türen geöffnet (Shanghaiallee 8). Zeitgenössische Kunst mit Schwerpunkt Malerei steht im Dialog mit afrikanischen Antiquitäten, Skulpturen und Gegenständen. Die Werke werden im NIDUS-LOFT HafenCity präsentiert. Die Kombinationen der Materialien Leinwand, Holz, Bild und Skulptur sowie das Flaire von Speicherstadt und moderner Loftarchitektur machen aus der Galerie einen emotionalen Begegnungsort.

Zum Auftakt sind erstmals Arbeiten der drei Künstler Jens Elgner, Daniel Priese und Martin Straka in der gemeinsamen Ausstellung „SEGMENTE I“ zu sehen. Bis zum 20. Mai zeigt sie Werke der Künstler und wird das künftige Schaffen mit Folgeausstellungen begleiten. Ist der eine Künstler – Jens Elgner – kraftvoll in Form und Farbe, so schafft der andere – Martin Straka – mit seinen feinen Schichtungen, Strukturen und Texturen den Bogen zu den Ruhepolen der Ausstellung, den Stein- und Marmorskulpturen von Daniel Priese. Jens Elgner ist kein unbekannter in der Kunstszene.

Lang geöffnet am Samstag
Lang geöffnet am Samstag
Seit nahezu 20 Jahren ist er freischaffender Maler und Grafiker. Seine Werke hängen unter anderem im Bundesministerium der Finanzen, Berlin oder im Museum der Schönen Künste, Hanoi. Seine Werke, oft Mischtechniken, beherbergen förmlich die Kraft und Bewegung des Schaffens. Farben explodieren auf der Leinwand, mischen sich mit erdigen Tönen, Linien beruhigen und führen den Blick des Betrachters. Daniel Priese hat sein Handwerk als Steinmetz bei mehreren berliner Restaurierungs-baustellen z.B. der Nationalgalerie, dem Französischen Dom oder der Staatsbibliothek unter Beweis gestellt. Seit 1991 ist er freischaffender Künstler. Seinen Skulpturen wohnt etwas Erhabenes inne. Sie strahlen Ruhe und Kraft zugleich aus.

 

Ein großer schwarzer Granit-block mit Titel „Inspiriert durch Masayuki Nagare“ liegt wie ein abgebrochener Monolith im Raum. Martin Straka hat bei Roger Servais studiert. Seine Malerei ist tiefgründig, subtil und vielschichtig. Es dauert, bis ein Bild den Künstler zufriedenstellt. Erdige Farbflächen sind von roten oder goldgelben Quadraten bedeckt. Das Auge entdeckt beim Betrachten jedes Mal neue Strukturen, dicke geritzte Farbschichten und feine Linien. Selbst unterschiedliches Licht verändert die Farbnuancen in seinen Arbeiten und lässt ihr Aussehen ganz anders wirken.

Zur „Langen Nacht der Museen“ am 28.04.12 hat die Galerie geöffnet. Der Künstler Martin Straka ist anwesend. „Artlounge“ betitelt die Galeristin den Abend an dem der Berliner Klangkünstler Sven Mühlender die Luft in dem sechs Meter hohen Raum der Galerie ab 18 Uhr vibrieren lässt.