Das Forschungsschiff Atair auf der Fahrt zur Unterelbe

Das Forschungsschiff Atair auf der Fahrt zur Unterelbe

Des einen Freud ist des anderen Leid. Der zunehmende Eisgang auf der Elbe führt zu den ersten Einschränkungen im Schiffsverkehr. Die Maritime-Circle-Line und andere Barkassen stellen vorläufig bis zum Ende des Wochenendes ihren Betrieb ein. Viele Anlegestellen sind durch das sich sammelnde Eis nicht mehr anfahrbar und die Antriebe der moderneren Barkassen reagieren auf den Eisgang empfindlich.

Eine Barkasse kämpft sich durchs Eis

Eine Barkasse kämpft sich durchs Eis

Trotz steigender Temperaturen ist mit einer noch anwachsenden Eismasse auf der Elbe zu rechnen. Die Quelle für das Eis liegt nicht im Hamburger Hafen sondern in den wesentlich kälteren Gebieten an der Oberelbe. Von dort gelangt das Eis in die Tideabhängigen Hafenbecken Hamburgs und wird durch Ebbe und Flut in geschützten Ecken gestaut.

 

Hafenverkehr mit Eis

Hafenverkehr mit Eis

Größere Schiffe haben noch keine Schwierigkeiten mit dem Eisgang. Das Forschungsschiff Atair konnte heute ungehindert auslaufen und eine Arbeitplattform von Taucher Knoth gelang es in das mit massivem Eis bedeckte Hafenbecken des Grasbrookhafens einzulaufen.

Ein Binnenschiff im Eis

Ein Binnenschiff im Eis

Ob mit wachsender Eisdecke nicht doch noch mit zusätzlichen Einschränkungen zu rechnen ist hängt vom Wetter am Wochenende ab.

Bildergalerie mit Wintereindrücken

Größere Schiff können noch ungehindert manövrieren

Größere Schiff können noch ungehindert manövrieren

Taucherknoth auf den Weg in den Grasbrookhafen

Taucherknoth auf den Weg in den Grasbrookhafen

Die Flussschifferkirche umgeben von Eisschollen

Die Flussschifferkirche umgeben von Eisschollen