Die Tolkien darf weiter für den Hafengeburtstag schön gemacht werden
Die Tolkien darf weiter für den Hafengeburtstag schön gemacht werden
Einigung im Streit um Traditionsschiffe!

Am Montag haben sich das Bundesverkehrsministerium und die Hamburger Behörden auf einen Kompromiss geeinigt. Demnach dürfen jene Großsegler und Segelschiffe am Hafengeburtstag teilnehmen, die zumindest ein gültiges Anti-Terror-Zertifikat ihres Flaggenstaates haben. Gefordert war ein Zertifikat nach dem "International Ship and Port Facility Security Code", den nicht alle Schiffe nachweisen können, da es auch zum Teil mit erheblichen Kosten verbunden ist.

 

Fast hätte es nicht geklappt
Fast hätte es nicht geklappt
Schiffe ohne dieses Zertifikat hätten nur an besonders gesicherten Bereichen mit scharfen Zugangskontrollen festmachen dürfen, die den offenen und gastfreundlichen Character des Hamburger Hafengeburtstag geschädigt hätten. Was wie ein Aprilscherz anmutet war durchaus ernstgemeint. Schon letztes Jahr durfte viele Segler nur mit Ausnahmegenehmigung teilnehmen. Die jetzige Einigung ist zu begrüßen, bedarf aber einer dauerhaften Lösung. Einige Traditionsschiffe werden nie in der Lage sein alle Forderungen des Zertifikats zu erfüllen. Hier bedarf es praxisgerechter, nicht paranoider Problemlösungen.