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Hamburg weitet Schutzmaßnahmen aus

Wenn man der Bildzeitung und anderen Medien Glauben schenken darf, wird der 3.Oktober ein interessanter Tag für die HafenCity. Es ist zwar nicht die erste Demonstration – die erste Demonstration war die der Seearbeitergewerkschaft letztes Jahr, die ein Teil weit über den Sandtorkai führte – aber die größte Demonstration mit angekündigten 1500 Teilnehmern. Von der Hafenstraße bis in die HafenCity soll sie führen. Um 12:00 Uhr zum Höhepunkt der geplanten Feierlichkeiten wollen das Aktionsbündnis "Hart Backbord" gegen die Feierlichkeiten protestieren. Darunter werden laut Polizeisprecher Ralf Meyer auch einigeGewaltbereite sein. Die Polizei verstärkt ihre Präsenz um Ausschreitungen zu verhindern und hat etliche Hundertschaften aus anderen Bundesländern angefordert.

Bleibt zu hoffen, dass die Demonstrationen das Fest nicht beeinträchtigen und beide Seiten besonnen bleiben. "Hamburg wird zur Festung" titelt die Bild und kündigt auch die Anwesenheit von Scharfschützen an. Die einfachste Lösung wäre eine Demonstrationsroute, die nicht in die HafenCity führt. Bleibt zu hoffen, dass die Gerichte dieser Einschätzung folgen.