Jürgen Bruns-Berentelg und Michael Freytag präsentierten den Traditionsschiffhafen

Jürgen Bruns-Berentelg und Michael Freytag präsentierten den Traditionsschiffhafen

Die ständigen Gastlieger im Traditionsschiffhafen

Nun wird es ernst und jetzt wollen alle auch wissen, mit welchen Schiffen sie ständig zu tun haben werden. Im Rahmen einer Pressepreview stellten heute Senator Michael Freytag, Jürgen Bruns-Berentelg und Joachim Kaiser von der Stiftung Hamburg Maritim den Traditionsschiffhafen im Sandtorhafen vor und freuten sich sichtlich über die neue Attraktion in der HafenCity. Interessanter ist aber noch, welche Schiffe denn jetzt tatsächlich im Hafen ständige Lieger sein werden. Zwei der drei Schiffe die heute im Hafen lagen, werden nicht bleiben. Weder derhistorische Schwimmkran HHLA 1 noch der Dreimaster Anny von Hamburg bleiben über die Feierlichkeiten hinaus.

Eine ganz neue Ansicht in der HafenCity

Eine ganz neue Ansicht in der HafenCity

Dafür aber zwei der schönsten Schiffe überhaupt. Die Kreuzeryacht Artemis und die Rennyacht Heti suchen ihresgleichen. Teak und Eiche bestimmen die Optik und der klassische weisse Anstrich werden für dauerhaftes Interesse bei Gästen sorgen. Um bei den Segelschiffen zu bleiben: Der Fisch-Ewer Catarina, der Lotsenschoner Elbe No.5, der Fracht-Ewer Johanna und die victorianische Rennyacht Willow Wren vervollständigen den Reigen der Segelschiffe.

Ab jetzt wird der Sandtorhafen auch von Barkassen angefahren

Ab jetzt wird der Sandtorhafen auch von Barkassen angefahren

Wo die Segelschiffe den Anwohner willkommen sind, erste Stimmen gerieten richtig ins Schwärmen, steht die Reaktion auf die nächsten Lieger noch nicht fest. Die Scharhöörn und die Stettin sind zwei Vollblutdampfschiffe, die auch dampfen wollen, wenn sie denn gefahren werden sollen. Es heisst zwar, zum Anfeueren sollen die Schiffe aus dem Hafen geschleppt werden, ob diese Prozedur von den Schiffsbesatzungen aber auf Dauer wirklich bevorzugt wird steht abzuwarten.

Infotafeln erklären die Schiffe

Infotafeln erklären die Schiffe

Ein eher praktische Gerät ist der Eimerkettenbagger Alster, der schon früher Hafenbecken ausgebaggert hat und jetzt vielleicht für dauerhaften Tiefgang im Hafenbecken sorgen kann. Ebenso praktisch, aber hoffentlich nicht mehr notwendig ist die Oberspritzenmeister Repsold, ein Feuerlöschboot von 1941, das bisher vorwiegend an der Kehrwiederspitze lag. Das letzte Schiff ist wieder ein Dampfschiff, der Flusseisbrecher Elbe.

neues Panorama

neues Panorama

Wie man sieht hat die Fantasie bei der Namensgebung von Schiffen in Hamburg sich auf die Nummerierung von Variationen von Elbe beschränkt, trotzdem ein schönes Spektrum an Schiffen, die jeweils durch Gastlieger ergänzt werden sollen. Eine weitere Änderung im Sandtorhafen ist ab jetzt dann auch das ständige Befahren mit Barkassen. Am Samstag kann man schon mal ausprobieren, wie man von den Landungsbrücken mit der maritimen Circle Line im Stundentakt in den Sandtorhafen kommt. 

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