Störtebeker gegen Juventude
Störtebeker gegen Juventude
Durch einen überzeugenden 4:0 Erfolg gegen die "Zweite" von Juventude hat sich die Liga erneut an die Tabellenspitze geschossen. In den ersten Minuten mussten die Mannen von der Snitgerreihe jedoch Blut und Wasser schwitzen: Durch zwei grobe Abspielfehler in den Störtebeker Abwehrreihen kam Juventude II in der Anfangsviertelstunde zu zwei hundertprozentigen Chancen, die jedoch durch unseren heute wieder sehr gut aufspielenden Torwart Diego Przybyla vereitelt werden konnten.

Diese zwei Großchancen konnten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Störtebeker SV das Spielgeschehen in der ersten Hälfte klar kontrollierte. Der Ball lief gut durch die eigenen Reihen und die Verteidigung von Juventude wurde permanent mit gekonnten Offensivaktionen und Torschüssen unter Druck gesetzt. Die Ausbeute allerdings war mangelhaft, nur in der 15. Minute erhielt die Heimmannschaft den Lohn für ihre Mühen: Mesut Asikan schaltete nach einem lang geschlagenen Freistoß in den Strafraum am schnellsten und beförderte den Ball über die Linie. Somit ging es mit 1:0 in die Halbzeitpause – nach Anzahl der Chancen hätte man sich über ein 6:2 allerdings auch nicht beschweren können.

Die zweite Hälfte begann wieder mit einer Großchance für Juventude: Ein super geschlagener Freißstoß aus 18 Metern wurde abermals von Torwart Diego aus dem Winkel "gefischt". Im weiteren Verlauf des Spiels waren Torchancen für Juventude II jedoch Mangelware. Der Störtebeker SV dominierte weiterhin das Geschehen und erzielte in der 56. Minute – wieder nach einem lang geschlagenen Ball in den Strafraum – durch Maly Parede das 2:0. Juventude fand kein Mittel gegen die Offensivabteilung der Gastgeber und ein Elfmeter von Ersin Örün sowie ein straff geschossener Freistoß aus 20 Metern von Matthias Klinkosz besiegelten den verdienten 4:0 Erfolg.

Nach nunmehr 26:1 Toren aus vier Spielen und der erneuten Tabellenführung sind die Segel des Störtebeker SV weiter auf Erfolgskurs gesetzt. Nun kann die Mannschaft um Cheftrainer Christian Chodura voller Vorfreude der vierten Runde des Oddset-Pokals entgegenfiebern. In alter Piraten-Manier will man am 19.11. die Klingen mit dem Hamburg-Oberligisten SC Victoria kreuzen – und versuchen reiche Beute an die HafenCity zu entführen.