Die Bar auf der Columbus
Die Bar auf der Columbus
MS Columbus auf den Cruise days

Nachts aufbleiben für die Queen Mary, früh aufstehen für die Queen Mary, Salonschiffkorso mitmachen, Barkassentour rund um Elbphilharmonie und die Kreuzfahrtschiffe, Auslaufparade, Lauschlounge und Mitdrängeln – Volles Programm über fünf Tage, doch eines fehlte noch: Der Gegenstand der Kreuzfahrttage selbst – ein Kreuzfahrtschiff. Nur welches? Wie der Barkassenkapitän von der Tokyo bei der Vorbeifahrt an den Kreuzfahrtschiffen dann so treffend bemerkte: "Ich würde ja mit einem kleinen Kreuzfahrtschiff fahren, wenn ich mir das leisten könnte, auf den großen geht das ja zu wie auf der Mönckebergstrasse beim Sommerschlußverkauf". Was er meinte erläuterte er auch noch. "Bei den kleinen kennt man sich nach kurzer Zeit, seine Mitfahrer und die Stewards, auf den großen gibt es nur Anonymität".

Unser Tourguide Maren Haase
Unser Tourguide Maren Haase
Seine Vertrauenswürdigkeit zeigte der Kapitän der Tokyo dann auch sofort später bei der Einschätzung einer vorbeifahrenden Motoryacht: "Camping auf dem Wasser in einer Plastikbadewanne, Mutti kocht grade Kartoffeln und Vati macht schon mal das Bier auf". Wie kommt der Artikel jetzt wieder zurück zu den Kreuzfahrtschiffen? Über die Wahl des kleinsten der fünf beteiligten Kreuzfahrtschiffe. Mit der Empfehlung des Kapitäns in den Ohren geht es auf die MS Columbus von Hapag-Lloyd.

Damit die Pfunde wieder runterkommen - das Fitnesscenter
Damit die Pfunde wieder runterkommen - das Fitnesscenter
Mit rund vierhundert Passagieren hat man auf diesem Schiff wirklich die Chance viele Mitfahrer kennenzulernen und sich schnell zu Hause zu fühlen. Dieses Konzept unterstützt Hapag-Lloyd auch mit der Einrichtung eines ausreichend großen Restaurants, in dem alle Passagiere gleichzeitig speisen können. Maren Haase, unser Guide durchs Schiff, erzählt dann von der idealen Tischwahl auf Kreuzfahrten. "Auf der Columbus haben wir nur zwei Zweiertische, ansonsten Vierer, Sechser und Achtertische. Zu Anfang jeder Kreuzfahrt wollen alle an den Zweiertischen sitzen, die beste Wahl sind aber die großen Tische." warum dass so ist erläutert sie dann auch sofort: "Die Abwechslung in den Tischgesprächen ist an den großen Tischen über die Dauer einer Reise einfach besser, und an den Zweiertischen kann man nur sitzen, wenn man frischverliebt ist."

Übersicht (lich)
Übersicht (lich)
Während draussen die Hafenrundfahrtschiffe an der Columbus vorbeiziehen, sitzen wir in der Lounge, in der das Abendprogramm stattfindet. Gediegene Atmossphäre bestimmt die Optik, wenig Schnickschnack und die Einrichtung praktisch gehalten. In der Lounge gibt es zwei Highlights zu begutachten: Nette kleine Drehsessel, die bequem sind und trotzdem nicht viel Platz wegnehmen (Möchte man gleich mit nach Hause nehmen) und die Bar am Heck. Über die gesamte Breite der Columbus erstreckt sich hier die Fensterfront nicht zu hoch über der Wasserlinie und die "Trinker" sitzen mit dem Rücken zum Wasser an der Bar und blicken mit einer Drehung diekt auf die Wirbel des Antriebs. Ein potentieller Lieblingsplatz seefester Bargänger und demnächst der einzige Platz für seefeste Raucher. "Ab dem nächsten Werftaufenthalt im Herbst diesen Jahres wird die Columbus weitestgehen rauchfrei sein" erklärt Maren Haase "und hier in der Bar ist einer der wenigen Plätze an der es dann noch eine Raucherecke gibt".

Eine der wenigen Suiten an Bord
Eine der wenigen Suiten an Bord
Nun wird natürlich nicht nur gegessen und getrunken auf einem Kreuzfahrtschiff. Ein veritabler Fitnessbereich mit Blick auf dem Wasser ist vorhanden, eine Bibliothek, eine kleine Shoppingpassage und auf dem Deck ein kleiner Pool. Schlafen muss man natürlich auch. Die Kabinen überraschen nicht, praktisch eingerichtet, überwiegend Zwei-Bett-Kabinen innen und aussen, die Aussenkabinen verständlicherweise beliebter als die Innenkabinen, aber: "Auch in den Innenkabinen läßt es sich aushalten" erzählte Maren Haase aus eigener Erfahrung. Die Produktmanagerin der Columbus, Marion Potthoff kennt dann auch die Lieblingskabinen der Gäste. "Kurz über der Wasserlinie gibt es Zweibett-Außenkabinen mit einem großen Bullauge, die werden am liebsten gebucht."

Die beliebte Bullaugenkabine
Die beliebte Bullaugenkabine
Auf dem Bordfernsehen wird live der Blick der Bugkamera übertragen, hier am Kreuzfahrtterminal natürlich der Blick aufs Steinwegterminal und Elbphilharmonie mit hunderten von Ausflugsschiffen. Man kann sogar E-Mails unterwegs bekommen, über die Empfangs-Emailadresse der Columbus. "Diese werden dann ausgedruckt und dam Gast auf die Kabine gebracht" erklärt Maren Haase und ruft Belustigung innerhalb der Gruppe hervor. "Ob das denn mit Spam-Mails auch so gemacht werde?" möchte dann auch einer scherzhaft wissen. Und ab geht es ins Bordrestaurant. "Wir sind zwar nur ein drei Sterne plus Schiff, unsere Küche ist aber fünf Sterne wert" erläuter Maren Haase, "wir geben uns Mühe gut und gesund zu kochen" und die Küche tritt den Beweis an. Innerhalb der Kreuzfahrten ist das Essen inklusive, Tischgetränke kosten aber extra. "Die Preise sind aber sehr zivil. Ein Capuccino ein Euro, ein Bier ein Euro Fünfzig und den einen oder anderen guten Tischwein haben wir auch günstig im Angebot".

Auch ein schöner Platz
Auch ein schöner Platz
Die Bibliothek
Die Bibliothek
Abfahrt der Columbus
Abfahrt der Columbus
Wenn der Wein, der zum Essen gereicht wird, dazu gehört hat die Columbus schon die Wahl zum Schiff mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis bei den Getränken gewonnen. Wer den Wein auch probieren möchte, hat die Gelegenheit dazu auf einer Schnupperkreuzfahrt vom 28.8. bis zum 30.8. von Kiel nach Bremerhaven oder auf einer Syltkreuzfahrt vom 30.August an. Danach geht es dann ins Mittelmeer.

 

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