Wer abends in die HafenCity will übt sich besser in Geduld - oder nimmt die U-Bahn

Wer abends in die HafenCity will übt sich besser in Geduld - oder nimmt die U-Bahn

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Ein typischer Feierabend: Nieselregen oder nasser Schneeregen, mal eben was besorgen und dann bequem mit dem Bus an die Marco-Polo-Terrassen fahren. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht da ganz anders aus. Am Hauptbahnhof aus der U-Bahn gestiegen, um noch schnell was einem der Geschäfte auf der Mönckebergstraße zu holen. Der erste Kontrollblick gilt der Anzeigetafel an der Haltestelle. Wie viel Zeit habe ich? Viel! Kein Bus mit Richtung HafenCity zu sehen. Kurz in das Geschäft, keine Zeit verschwenden – man weiß ja nie. Enttäuschung bei der Rückkehr an die Haltestelle: Immer noch kein Bus zu sehen. Also Fußmarsch zur Petrikirche, immerhin verdreifachen sich dort die Chancen. Zehn Minuten Fußweg zeigen Wirkung, als die Haltestelle erreicht wird. Der nächste Bus wird angezeigt: 12 Minuten für die Linie 3 – immerhin aber bei dem Wetter nicht wirklich eine Option. Also die gesunde Variante gewählt und zu Fuß in die HafenCity gelaufen – in beruhigenden Bewusstsein, von keinem einzigen Bus überholt zu werden.

Nach 19 Uhr sieht es einfach ganz schlecht mit Bussen in die HafenCity aus – leider – und hier wie bei der Abfahrt das gleiche Problem, wenn ein Bus kommt, kommen meistens gleich drei gleichzeitig. Warum das so sein muss wird für immer ein Geheimnis bleiben…