Aktuelle Ansichten vom Kirchenpauerkai (Fotos:TH)

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Die ersten Bewohner an der Kirchenpauerstraße  ziehen am 5. Oktober ein

Das Bild in der öffentlichen Wohnunterkunft ähnelt jeder anderen Baustelle. Kurz von dem Einzug der ersten Bewohner sind viele Handwerker noch dabei ihre Gewerke bezugsfertig zu stellen, die Innenausstattung ist noch unvollständig und die Außenflächen sind bis auf den Zaun noch nicht hergerichtet.  Dabei ziehen die ersten rund zweihundertfünfzig Bewohner bereits am 5. Oktober ein.

Aktuelle Ansichten vom Kirchenpauerkai (Fotos:TH)

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Die elf Module mit einer Wohnfläche von 7 qm pro Person, Gemeinschaftsküchen und –bäder und mit Verwaltungsräumen sind mit Isolier- und Schallschutz versehen und damit soweit möglich auf das Wohnumfeld ausgerichtet. Sie  sind dreistöckig angeordnet und werden insgesamt 712 Männern, Frauen und Kindern, die ein gesichertes Aufenthaltsrecht für die kommenden drei Jahre haben, ein Zuhause bieten. Trotz seiner – aus Sicht einiger Bewohner der HafenCity abgelegenen – Lage  ist die Einrichtung an der Kirchenpauerstraße eine der wenigen zentral gelegenen Hamburger Folgeunterkünften.

„Welche Personen einziehen, kann noch nicht gesagt werden“ so eine Sprecherin  von fördern & wohnen gegenüber der HafenCity Zeitung. Fest steht derzeit nur, dass eine andere Folgeeinrichtung in Farmsen aufgrund eines auslaufenden Mietvertrages aufgegeben wird. Ein Großteil der neuen Bewohner wird aus diversen Hamburger Erstaufnahme-Einrichtungen in die HafenCity kommen.

Aktuelle Ansichten vom Kirchenpauerkai (Fotos:TH)

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Im Auftrag der Sozialbehörde ist fördern & wohnen, eine Anstalt des öffentlichen Rechtes, für die Unterbringung und Beratung der Bewohner zuständig. Bei einem Personalschlüssel von 1:80 werden 9 Mitarbeiter für das  Sozialmanagement und für die Verwaltung vor Ort sein. Die Aufgabe der Sozialmanager, mit Qualifikationen, wie Sozialpädagogik, Gesundheitswissenschaften, Ethnologie oder Islamwissenschaften liegt hauptsächlich in der individuellen Vermittlung in den Sprachunterricht und den weiteren stattlichen und ehrenamtlichen Angeboten. Für die Ehrenamtlichen und für die weiteren Bewohner des Stadtteiles stehen die Mitarbeiter von fördern & wohnen ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

Aktuelle Ansichten vom Kirchenpauerkai (Fotos:TH)

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Besonders hilfreich für die hauptamtlichen Unterstützer ist die abgestimmte Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen. „Wir freuen uns, dass ein so großes Interesse besteht. Wir sind schon seit längerem im Gespräch“, bestätigt eine Sprecherin des Unternehmens „ die  Freiwilligen werden schon die Ankunft der Bewohner mitgestalten und diese willkommen heißen, indem sie z.B. helfen, kleine Wartezeiten mit Tee und Gesprächen zu überbrücken. Nach der Eingewöhnungszeit können dann Angebote entstehen, die zum Bedarf der Bewohnerinnen und Bewohner passen“. CF

Weitere Informationen unter: www.fluechtlingshilfe-hafencity.de und

www.foerdernundwohnen.de