Cover der ersten Ausgabe
Cover der ersten Ausgabe

Kochen  macht Spaß!  Und genau das möchte das Team von Foodboom jedem nahebringen. „Wir leben für das Thema Essen und Kochen“ sagen die jungen Gründer Hannes Arendholz und Sebastian Heinz, die mit ihrem innovativen Konzept seit einem Jahr ein junges Publikum zwischen 20 und 39 Jahren ansprechen.

In den stylischen Räumen einer ehemaligen Holzfabrik an der Billstraße in Rothenburgsort   produziert Foodboom mit einem Team von Spitzenköchen, Food-Stylisten und Fotografen Rezepte, die per Video in den sozialen Netzwerken zu sehen sind.  Fünf unterschiedliche Küchen stehen zur Verfügung. Überall stehen junge, engagierte Köche werkeln und probieren bis sie die richtige Mischung gefunden haben und jedes Rezept ihrer meist jungen Kundschaft Schritt für Schritt vorführen können. „Wir sind Vorkocher, Vorkoster und Vortänzer zugleich“ sagte Sebastian Heinz. Möglichst schnell soll das Kochen gehen, aus wenigen Zutaten etwas zaubern,  das schmeckt – so stellen es sich die Macher von Foodboom vor. Die Rezepte gibt’s per kostenloser app inklusive Einkaufslisten und Berührungsängste fallen selbst bei manchmal auch aufwändigeren  Kochrezepten weg.

Foodboom hat den Nerv der Klientel getroffen: Mit fünf Mitarbeitern haben Hannes Arendholz und Sebastian Heinz vor genau einem Jahr angefangen, gut unterstützt von großen Playern der Lebensmittelbranche wie z. Bsp. SieMatic, Fissler, Dornbracht,  Miele oder Maille  –  inzwischen stehen 25 Angestellte vor und hinter den Kulissen der jungen Firma, die bereits über zwei Millionen Menschen erreicht.  

Ein Erfolg, der nun schon etwas Neues möglich macht.  Seit dem 11. November gibt es Foodboom nicht mehr nur digital. Die erste Ausgabe der Zeitschrift mit dem gleichen Namen  ist in Kooperation mit dem Burda Verlag erschienen. Burda begleitet das Thema „junges Essen“ gerne, und hat das Know how mit eingebracht, wie man die „Lust am Kochen“ auch auf gedrucktem Papier wieder finden kann. 116 Seiten sind es geworden mit vielen Ideen für junge Leute, die sich für 3.90 Euro nun auch analog inspirieren lassen können.

Alle Rezepte werden nach wie vor in Rothenburgsort produziert. Langfristig sollen die Räume auch für Kochshows oder Firmen-Events genutzt werden. Dafür ist neben der kreativen, fröhlichen  Atmosphäre auch der große, selbst gezimmerte Holztisch mehr als geeignet.  Doch jetzt steht erstmal die erfolgreiche Einführung der Zeitschrift im Vordergrund. 140 000 Exemplare wollen verkauft werden – hoffentlich ein Selbstgänger für alle, die auf leicht realisierbare Rezepte setzen.                                                                                               DG