Dr. Thomas Krebs (Vorstandssprecher SAGA GWG) und Anja Ehlers (SAGA GWG Geschäftsstellenleiterin Altona) stellten Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt (Mitte) das Projekt vor
Dr. Thomas Krebs (Vorstandssprecher SAGA GWG) und Anja Ehlers (SAGA GWG Geschäftsstellenleiterin Altona) stellten Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt (Mitte) das Projekt vor

Denkmalgeschütztes Elbtreppen-Ensemble bezugsfertig

Die Elbtreppenhäuser am Altonaer Elbhang bei Neumühlen erstrahlen in neuem Glanz.

Das Ensemble aus fünf verschachtelten Gebäuden, das zwischen 1740 und 1888 gebaut worden war, wurde von der SAGA, Eigentümer seit 1997, aufwendig saniert und modernisiert. Erste Mieter konnten nun wieder einziehen. Die Elbtreppenhäuser gelten als letztes Zeugnis der ehemaligen Siedlungsstruktur am Altonaer Hafen, die Straßenbezeichnung „Heuberg“ weist darauf hin, dass an dieser Stelle die Kähne entladen wurden, die das gemähte Heu von den Elbinseln brachten, das von hier aus hinauf ins bäuerliche Ottensen oder Bahrenfeld gebracht wurde.

Dr. Thomas Krebs (Vorstandssprecher SAGA GWG) und Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt
Dr. Thomas Krebs (Vorstandssprecher SAGA GWG) und Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt

Seit 2000 stehen die Gebäude unter Denkmalschutz, weshalb Sanierung und Modernisierung aus Kostengründen erst einmal auf sich warten ließen und eine systematische Entmietung der baufälligen Häuser stattfand. Durch ein Bürgerbegehren im Jahr 2010 wurden die Verhandlungen zwischen Mietervertretern, Politik und der SAGA erfolgreich in Gang gesetzt und man fand 2013 einen Kompromiss. Drei Häuser wurden restauriert, zwei Häuser waren so baufällig, dass sie abgerissen und neu aufgebaut werden mussten. Nun sind die drei restaurierten Häuser bezugsfertig und zehn von 18 Altmietern sind bereits wieder an die Elbtreppe gezogen.

BUs: Am Elbhang in Neumühlen stehen die sanierten Häuser (Fotos: TEN)
Am Elbhang in Neumühlen stehen die sanierten Häuser (Fotos: TEN)

Insgesamt wäre ein Abriss, gegen den sich die Bürger erfolgreich gewehrt hatten, günstiger gewesen, so SAGA-GWG-Chef Thomas Krebs. Etwa 7,5 Millionen Euro kostet die Sanierung der insgesamt 21 Wohnungen, das ist fast dreimal so viel, wie Neubauten gekostet hätten.           TEN