_dsc0216Deutsche Bank lud zum dritten Mal zum Netzwerktreffen an den Überseeboulevard ein

Als Start-up wird umgangssprachlich ein Unternehmen bezeichnet, das in der ersten Gründungsphase ist und mit einer innovativen Geschäftsidee einen – vielfach noch nicht vorhandenen – Markt schnell erobern will. Legt man diese Kriterien an, dann kann auch das neue Veranstaltungsformat der Deutschen Bank am Überseeboulevard als Start-up bezeichnet werden. Über 80 Gäste folgten der Einladung von Filialleiter Joachim Kalb und seines Teams in die Filiale der Deutschen Bank am Überseeboulevard.

Das Ziel des Abends kann man altmodisch als Informations- und Diskussionsveranstaltung bezeichnen oder neudeutsch als Networking. Faktisch erlebten die zahlreichen Teilnehmer einen kurzweiligen, informativen und von vielen interessanten Gesprächen geprägten After-Work-Event, an dessen Ende sicher der eine oder andere Geschäftskontakt entstanden ist.

Mit dabei sechs Hamburger Start-ups. Darunter – um nur einige zu nennen – die jungen Gründer von Geheimtipp Hamburg, ein 2014 gegründetes Unternehmen, das digital „jeden Tag die besten Tipps für Deine Lieblingsstadt“ bietet und bereits seine internationale Ausrichtung plant. Und auch Foodboom mit Unternehmenssitz im benachbarten Rothenburgsort, stellte seine App mit der „Kochen zum stressfreien Vergnügen wird“ vor. Knackfrische Fotos, klare Schritt-für-Schritt-Texte und Video-Tutorials machten bereits während der Präsentation Appetit auf mehr. Oder die Initiatoren von Kale&Me, drei Freunde, die 2015 eine Firma gründeten und deren kaltgepresste Säfte in stylischen Flaschen mittlerweile von Topmodels und Fashionistas weltweit und öffentlichkeitswirksam getrunken werden.

 

_dsc0223Wie man neue Wege gehen und gleichzeitig auf Altbewährtes zurückgreifen kann, erläuterten an diesem Abend eine Vertreterin der Beratungs- und Inklusionsinitiative Hamburg und der Geschäftsführer der Elbe-Werkstätten, indem sie über die Möglichkeiten und Chancen zur Beschäftigung von qualifizierten behinderten Menschen auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt informierten. Bei fast zehn Millionen Menschen, die in Deutschland eine amtliche Anerkennung ihrer Schwerbehinderung haben, ist die Bereitstellung geeigneter Arbeitsplätze für hochmotivierte Arbeitnehmer nicht nur ein volkswirtschaftlicher Aspekt, der für viele der Anwesenden interessant war. Besonders beeindruckend und enthusiastisch erzählte Marco Kölln von seiner persönlichen Suche nach seinem Traumjob und über das Glück, diesen gefunden zu haben.

Der Verlauf des Abends überzeugte nicht nur die Teilnehmer. Auch die Organisatoren

_dsc0220Joachim Kalb, Saskia Kieffer und Alexander Hill, die aufgrund der Umstrukturierung des Geldhauses demnächst in der Filiale in Wilhelmsburg arbeiten werden, planen bereits die nächste Veranstaltung. Und weil jedes Kind, oder besser gesagt jedes Start-up, einen Namen haben sollte, wird das Format künftig „Polymer – Das Netzwerk“ heißen. Und so viel sei schon verraten: In der Chemie verbinden sich kleine Teile zu etwas Großem und so entstehen Polymere. CF