24-syrka-130-xJürgen Weber Malerei & Skulptur 

Man merkt einer Galerie meistens an, welche Kunstrichtung den Galeristen persönlich gefällt, anders ist es gar nicht möglich, das Publikum von seiner eigenen Vision zu überzeugen. Das Forum StadtLandKunst hat sich dabei deutlich der Förderung von dem Im- und Expressionismus nahestehenden Künstlern verschrieben. Dabei werden Schätze gehoben, die es in sich haben und in der HafenCity ein begeistertes Publikum anziehen. Auch der Künstler der aktuellen Ausstellung birgt ein solches Versprechen in sich: Der Rostocker Maler und Bildhauer Jürgen Weber, rüstige 80 Jahre jung, passt zielgenau in das Beuteschema von Iris Neitmann und Bernd Lahmann.

Blick in den oberen Raum der Galerie (Foto: Neitmann)
Blick in den oberen Raum der Galerie (Foto: Neitmann)

Seine Handschrift ist expressiv, gestisch und hochemotional, deutlich unterscheidbar vom allgegenwärtigen Mainstream, seine Skulpturen setzen konsequent die Bildsprache seiner gemalten Werke ins Gegenständliche um. Der am 4. April 1936 in Ohlau/Schlesien geborene Jürgen Weber gilt als einer der bekanntesten und einflussreichsten Künstler Rostocks, studierte Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden bei Max Schwimmer. Seit 1975 lebt und arbeitet Jürgen Weber in Rostock und wandte sich ab 1999 auch der Arbeit an figürlichen Plastiken zu. 2006 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Rostock. Das Forum StadtLandKunst zeigt beide Aspekte seines künstlerischen Werkes in dessen Mittelpunkt die Auseinandersetzung mit dem Wesen des Menschen steht, häufig als Akt – gerne auch seine Lebensgefährtin Rosi als Sujet nehmend. Sein Leitspruch: „Die Natur ist mein Material. Die Antwort ist gefärbt durch die Berührung von Auge und Herz. Die Arbeit, besessen, das unermüdliche Organisieren, soll alles verwandeln in ein nichtwiederholbares, sinnlich wahrnehmbares Bild.“

 

26_marokko-o%cc%88l_lw-80x120Ausstellung bis  20. November

im Forum StadtLandKunst

Am Sandtorpark 12

Do–So 12–18 Uhr