Essen mit Blick auf den Hafen (Foto: TEN)
Das Küchenteam bereitet die Speisen in der offenen Showküche zu (Foto: StefanKarstens)

Das waterkant Restaurant will Hamburgs erste Adresse für Fischspezialitäten werden

„Wir wollen das neue Fischrestaurant Hamburgs sein“, sagt Philip Borckenstein von Quirini über das Restaurant „waterkant“ im Empire Riverside Hotel.

Der General Manager möchte, dass sich sein etwa 10-köpfiges Kochteam mit dem neuen Restaurantkonzept Grill|Fish|Bar, das in der offenen Showküche vor allem Fisch und Schalentiere zubereitet,  nicht nur in die Herzen der Hotelgäste, sondern auch in die der Hamburger Gäste kocht bzw. auf dem eigens konzipierten 1,60 x 0,5 Meter großen Grill grillt. „In dem neuen waterkant möchten wir unseren Gästen einen Ort bieten, an dem sie sich jeder Zeit wie zuhause fühlen, während sie mit Freunden oder Familie Service und Kulinarik auf Spitzenniveau erleben“, so der Hotelchef. Dafür wurde auch das Restaurant, mit direktem Blick auf den Hafen, umgebaut. Neben der offenen Küche gibt es in der Raummitte eine Fischauslage, an der sich die Gäste frische Fische vom Tagesmarkt, wie Steinbutt, Thunfisch, Loup de Mer oder Seezunge aussuchen können. Diese werden dann mit saisonalen Beilagen sozusagen vor den Augen der Gäste zubereitet und auf Wunsch direkt am Gast filetiert.  Fischessen soll erlebbar werden, dazu gehört auch das Meal-Sharing Konzept.

Essen mit Blick auf den Hafen (Foto: TEN)
Essen mit Blick auf den Hafen (Foto: TEN)

Hierbei können sich mehrere Personen einen ganzen großen Fisch ihrer Wahl, der zuvor vorbestellt wurde, teilen. Selbstverständlich fachmännisch direkt am Tisch portioniert. „Ich freue mich frischen Fisch, vor allem ganze Fische, und saisonale Beilagen vor den Augen der Gäste zuzubereiten und ihre Reaktion direkt zu erleben“, sagt  Florian Dziuballe, seit 2016 Küchenchef im waterkant. Insgesamt 2 Millionen Euro hat der sechswöchige Umbau des waterkant Restaurants im Empire Riverside Hotel gekostet. Dazu gehört ein speziell entwickeltes Beleuchtungssystem im neuen Bar- und Loungebereich, das für ein besonderes Ambiente sorgen soll und sich farblich individuell regulieren und gestalten lässt,  am eigenen Tisch sowie im gesamten Raum. Das außergewöhnliche Interieur des britischen Stararchitekten David Chipperfield will Akzente mit transparenten Wänden aus insgesamt 12 Tonnen Messing für die optische Raumtrennung setzen. So findet man gemütliche Sitzsituationen vor, hat aber trotzdem Sicht auf Elbe und Schiffe. Die neue sechs Meter lange waterkant-Bar lädt die Gäste vor dem Essen auf einen Aperitif ein. Eine umfassende Weinkarte mit und 80 Weinen aus Europa und ausgewählte Weine von Weltrang, wie beispielsweise Mersault oder Amarone, runden die Speisekarte im waterkant ab.