Interessante Details zum ersten Schuljahr in der Katharinenschule
Interessante Details zum ersten Schuljahr in der Katharinenschule
Im August beginnt das erste Schuljahr in der Katharinenschule

So langsam wird es ernst mit dem Umzug der Katharinenschule in die HafenCity. Ulrike Barthe-Rasch, Kathrin Ober und die Elternräte Gabriele Schuster und Bärbel Czaja informierten in der vergangenen Woche Initiativen aus der HafenCity über den Umzug, die Schule und mögliche Zusammenarbeitspunkte.

Der Schulhof auf dem Dach
Der Schulhof auf dem Dach
Interessante Details, die nicht den Schulhof auf dem Dach betrafen, kamen zur Sprache. So hat sich die Schulreform auch auf das Konzept der Katharinenschule ausgewirkt. War die Schule ursprünglich dreizügig geplant, heißt Klassen pro Jahrgang, muß durch die Schulreform umgedacht werden. Jetzt müssen durch die Primarschule sechs Jahrgänge abgedeckt werden, die Dreizügigkeit der Schule ist dadurch gefährdet. Benötigt man für die klassische Art der Grundschule 12 Klassenräume, sind es bei sechs Jahrgängen 18 Klassenräume. „Eigentlich fehlt ein komplettes Stockwerk, dass, wenn man die Schulreform rechtzeitig gekannt hätte, ohne Probleme hätte mitbauen können“ so Schulleiterin Ulrike Barthe-Rasch, „die Bebauungspläne hätten das noch hergegeben.“. So muß schon jetzt der Hort in nebenan angemietete Räume ausweichen, der in der ursprünglichen Planung noch ein paar Jahre hätte bleiben können.

So die Planung ...
So die Planung ...
Doch es kamen nicht nur Probleme zur Sprache. Inzwischen freuen sich alle Beteiligten auf den Umzug, gibt es doch eine Menge guter Aspekte an der neuen Schule. So wird es dank der angeschlossenen Kita eine echte Kochküche für die Kinder geben, im Musikraum einen Flügel, der dank guter Planung auch schnell für Konzerte in die Paula, dem kombinierten Pausenraum und Aula, geschafft werden kann. Im Erdgeschoß wird es noch einen Werkraum geben, von dem sich die Schule vorstellen kann, dass er für gemeinschaftliche Nutzung geöffnet wird und die Aula kann für Vorführungen komplett verdunkelt werden. Die Türen der Aula gehen direkt zum zukünftigen Sandtorpark auf. Viel Engagement wird für die Schulbibliothek aufgewandt und benötigt. Um eine möglichst ganztägige Öffnung zu gewährleisten werden noch freiwillige Ehrenamtliche benötigt, die ein Auge auf die Bücher und das Internetcafe haben, und gerne auch mal zum Buch greifen dürfen um anwesenden Kinder daraus vorzulesen.

 

Der Verkehr macht am meisten Sorgen
Der Verkehr macht am meisten Sorgen
Noch für eine zweite Stelle wird ein Ehrenamtlicher gesucht. Die Schule unterhält einen Fahrradpark zur Verkehrserziehung. Für diesen wird ein handwerklich begabter Mensch gesucht, der die Fahrräder gelegentlich in Schuss bringt und kontrolliert.

Von vielen Nachbarn heiß ersehnt ist die Turnhalle, die nach 17:00 Uhr für öffentliche Nutzung bereit steht. Normalerweise regelt der Bezirk die Vergabe, alle beteiligten Stellen wollen sich aber dafür einsetzen, dass bevorzugt Nutzer aus der näheren Umgebung in die Turnhalle dürfen. Zutritt erhält man über einen separaten Zugang, der über einen Transponder durch den Verantwortlichen geöffnet werden kann.

Von oben ist die Lage der Schule am Sandtorpark gut zu erkennen
Von oben ist die Lage der Schule am Sandtorpark gut zu erkennen
Wie beliebt die Schule schon jetzt ist zeigen die Anmeldezahlen. Das jetzt kommende erste Schuljahr ist schon leicht überbelegt, statt einer vorgesehenen Klassenstärke von 24 Kindern sind schon 25 angemeldet. Auch der Hort und die Kita sind mit den Anmeldezahlen zufrieden und hier sind immerhin schon die Hälfte der Kinder von Angestellten die in oder in der Nähe der HafenCity arbeiten. Die von der Diakonie in Zusammenarbeit mit dem Familienservice betriebene Kita bietet sogar Übernachtungsmöglichkeiten für Kinder deren Eltern zum Beispiel aus beruflichen Gründen über Nacht nicht in Hamburg sind.

Sorgen machen sich die Eltern der Kinder vor allem über die augenblickliche Verkehrsituation am Großen Grasbrook. Gewünscht werden hier ausreichende Ausschilderung, Schülerlotsen kommen aber wegen des geringen Alters der Schüler in der Grundschule nicht in Frage.

Und nochmal der Schulhof auf dem Dach
Und nochmal der Schulhof auf dem Dach
Mitte September soll es einen „Tag der offenen Tür“ in der neuen Schule geben. Schon vorher wird überzähliges Inventar der alten Schule auf dem Katharinenfest und dem HafenCity-Trödelmarkt angeboten werden.
Insgesamt „freut sich das Kollegium auf einen Umzug in einen Stadtteil, in dem man immer jemanden findet, mit dem man Ideen umsetzen kann“ schließen Ulrike Barthe-Rasch und Kathrin Ober die Veranstaltung.