Heute versammelten sich am Hansahöft, vor dem Kopfgebäude 52 A, rund 40 namhafte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und öffentlicher Hand, um dem seit langem erwartetem ersten Rammschlag zur Erweiterung der Flutschutzanlage am Hansahöft beizuwohnen.
Bei nebligen null Grad kam heißer Kaffee und Fruchtpunsch ganz recht, als Dr. Claus Liesner (Vorstandsvorsitzender der Stiftung) die Gäste begrüßte und seinen Dank an alle Förderer und Unterstützer des Vorhabens aussprach. Besonders hervorgehoben wurde das privatwirtschaftliche Engagement der AURUBIS AG, die Unterstützung durch die Hamburger Wirtschaftsbehörde (BWVI) und die bürgerschaftlichen Intitiativen von SPD und Grünen. „Denn dies Millionenprojekt kann nicht von unserer gemeinnützigen Stiftung allein aus Eigenmitteln finanziert werden“, so Dr. Liesner.
Im Anschluss betonte Dr. Torsten Sevecke (Senatsdirektor BWVI) die Wichtigkeit dieses Projektes, um die denkmalgeschützte Anlage der 50er Schuppen (Teil der Stiftung) nun besser schützen zu können und auch den bestehenden und zukünftigen Museumsbetrieb (Hafenmuseum) weiter zu sichern.
Die Reden endeten mit einem zünftigen Böllerschuss, das Zeichen für die Gäste, sich in Marsch zu setzen. Als dann alle vor der Baustelle standen, folgte der nächste Böller, und gleich darauf begann die gewaltigen Ramme mit dem Eintreiben der schon vorplatzierten Spundwandbohle ins Erdreich – im Vergleich zum Böllerschuss eher ein leichtes Vibrato. Nach nicht einmal zwei Minuten war die Arbeit getan und Butterkuchen sowie die Heißgetränke fanden weiterhin guten Absatz.