BU: v.l.: Dr. Jens Peter Breitengroß, Eberhard Runge, Michael Konow, Anke Wibel und Jan Oltmanns
Übergabe Spende Hamburger Morgensprache an Duckdalben

Handelskammer sammelt bei Hamburger Morgensprache  20.000 € für DUCKDALBEN

Bei einem „maritimen Frühstück“ im international seamen´s club DUCKDALBEN überreichten der ehemalige Ältermann der Hamburger Morgensprache und ehemalige Vizepräses der Handelskammer Hamburg Dr. Jens Peter Breitengroß, Kontorvorstands-Mitglied Eberhard Runge und Michael Konow, persönlicher Referent des Hauptgeschäftsführers der Handelskammer Hamburg, eine Spende von 20.000 Euro an die Leitung des Clubs, Anke Wibel und Jan Oltmanns. Dr. Jens Peter Breitengroß: „Die Seemannsmission Hamburg-Harburg und ihr Club sind in vorbildlicher Weise dem hanseatischen Geiste verpflichtet, indem sie internationale Willkommenskultur in unserer Hafenstadt praktisch erlebbar machen und denen die Hand reichen, die mit ihrer Arbeit so etwas Abstraktes wie Globalisierung und Welthandel erst möglich machen“.

Die Spendensumme war zusammengekommen bei der Hamburger Morgensprache 2016. Bei dieser traditionellen Veranstaltung hatte die Handelskammer die 200 Gäste aufgerufen, eine Hamburger Institution zu unterstützen, die „dem hanseatischen Erbe, der Willkommenskultur und dem sozialen Zusammenhalt Hamburgs verpflichtet ist“.  Mit der Hamburger Morgensprache erinnert die Handelskammer an die Zeit der Hanse und die Verbindung der Hansestadt mit England. Im Jahre 1266, vor 750 Jahren, verlieh der englische König Heinrich III den Hamburger Kaufleuten in London das Recht, eine Schutzgemeinschaft („Hanse“) zu bilden. Die Kaufmannschaft versammelte sich zu den Morgensprachen in ihrem Auslandskontor, Stahlhof (stiliard). Historiker sehen hier den Ausgang für die Selbstverwaltung der Kaufleute und der Handelskammer. Diese veranstaltete die „neue“ Morgensprache 2016 zum zwölften Mal.

„So wie die Morgensprache ihre Wurzeln in England hat, so geht auch die Gründung der Deutschen Seemannsmission vor 125 Jahren auf englische Ursprünge in Hull oder Cardiff zurück“, erinnerte Jan Oltmanns an die – verwandten – geographischen Anfänge von Seemannsmission und Morgensprache. „Auch wenn heute die wenigsten unser Seeleute lange in den einst großen Seehäfen wie Hull oder Cardiff von Bord gehen und die Liegezeiten heute weit kürzer sind: Der Gedanke der Seemannsmission ist der gleiche. Es geht darum, dass die Seemannsmission weltoffen, tolerant und sozial geerdet ist“. Anke Wibel: „Wenn Seeleute bei uns im CLUB sind, ist das immer auch ein Stück Wirtschaftsförderung für Hamburg. Jeder Seemann, der zufrieden Hamburg verlässt, ist ein Botschafter der Hansestadt.“