Carnival Maritime, die Marine Service Unit der Costa Gruppe in Hamburg, gab in der letzten Woche die Ausweitung der Services seines Fleet Operations Centers (FOC) um 11 Schiffe von P&O Cruises, Fathom sowie der Cunard Line bekannt. Auch weitere Abteilungen von Carnival Maritime profitieren von diesem Wachstum, erläuterte Managing Director Lars Ljoen.

Austausch von Best Practises und Nutzung von Skaleneffekten

Insgesamt werden aus dem FOC in Hamburg nun 37 Schiffe der Carnival Corporation überwacht und unterstützt. Bis Sommer 2016 war das Center exklusiv für das Management der 26 Schiffe der Costa Gruppe (Costa Crociere, AIDA Cruises und Costa Asia) zuständig. Seit kurzem ist es ebenfalls erste Anlaufstelle für Umroutungen, kurzfristige Änderungen und alle weiteren Anliegen der P&O Cruises und Cunard Flotte. Über eine zentrale Anlaufstelle ist es für die Schiffe noch leichter, Best Practises innerhalb der Flotten zu teilen, auf weitere Schiffe zu übertragen und entsprechend Skaleneffekte zu nutzen sowie Prozesse zu optimieren. Ljoen ist zuversichtlich, dass die enge Zusammenarbeit mit P&O und Cunard positive Auswirkungen auf Carnival Maritime haben wird. „Mit zusätzlichen Mitarbeitern und ihrer Expertise werden wir unsere Services für die Brands und die Schiffe sowie unsere Arbeitsabläufe in Zukunft noch schneller verbessern können“, kommentiert er.
Noch bessere Unterstützung und professionelle Beratung
Eine weitere Ankündigung betraf das neue Nautical Department von Carnival Maritime. Die Abteilung wird fortan die Flotte und die Marken in allen nautischen Themengebieten professionell unterstützen und beraten. Hierdurch können Synergien ausgeschöpft und die höchsten Sicherheits-Standards bei Carnival Maritime weiter gestärkt werden. Geführt wird die Abteilung von Keith Dowds, Vice President Nautical Operations. „Unser wesentliches Ziel im Nautical Department ist, den Informationsaustausch innerhalb der gesamten Flotte zu verbessern. Mit unserer nautischen Expertise können wir den Einsatz der Schiffe, ihre Energiebilanz und die Hafenkosten optimieren und so auch die Marken bestmöglich beraten“, erklärt Dowds.

Zur Erreichung der anspruchsvollen Ziele von Carnival Maritime werden die Prozesse und Abläufe systematisch überwacht und analysiert. Gewonnene Erkenntnisse werden anschließend auf die Schiffe und innerhalb der Marine Service Unit ausgerollt und umgesetzt, so Alexander Klingelhöfer Director Continuous Improvement. Basierend auf den bereits erzielten Fortschritten besteht für die Zukunft die Herausforderung, die Dynamik der Veränderungen aufrecht zu erhalten. Dies ist nur zu erreichen, indem der Continuous Improvement-Gedanke innerhalb der Unternehmenskultur verankert wird. Klingelhöfer ist zuversichtlich, dass hierdurch ein nachhaltiger Wandel im Schiffsmanagement erzielt werden kann: „Unsere Fortschritte werden beispiellose Vorteile für die Sicherheit und Effizienz beim Betreiben von Kreuzfahrtschiffen mit sich bringen.“