Wohnanlage hat an der Kobestraße eröffnet. Anfang November hat das Helmut-Schmidt-Studierendenhaus in der Kobestraße seine offizielle Eröffnung gefeiert. Es ist die neuste von 25 Wohnanlagen, die das Studierendenwerk Hamburg in der Hansestadt betreibt.

128 Studierende haben hier in unmittelbarer Nachbarschaft zur HafenCity Universität und zum Lohsepark ein Zuhause gefunden. Sie konnten sich ab August diesen Jahres um ein 1-Zimmer-Appartment mit Pantry-Küche und eigenem Dusch-Bad oder einen Wohngemeinschaftsplatz bewerben. Ein hauseigener Bar-Raum im Erdgeschoss, der von den Bewohnern selbst betrieben wird,  eine großzügige Dachterrasse und ein Kraft- und Fitnessraum stehen für Freizeitaktivitäten zur Verfügung. Im Tiefgeschoss gibt es eine Fahrradgarage und einen Waschsalon. Die All Inclusive-Miete von ca. 400,- Euro umfasst neben der Nutzung der Gemeinschaftsflächen auch sämtliche Nebenkosten, wie Wasser, Strom, Heizung und Internet. Ein sogenannter House Manager steht den Studierenden als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung ebenso wie Welcome TutorInnen, die beim Start in Hamburg helfen sollen.

Das Studierendenwerk Hamburg hat rund 13 Millionen Euro in das Projekt in der HafenCity investiert, das öffentlich gefördert wurde. Durch eine 30-jährige Miet- und Zweckbindung sollen günstige Mieten dauerhaft gewährleistet werden.

Bei der Eröffnung und Schlüsselübergabe dankte Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher besonders der Bundeskanzler Helmut-Schmidt-Stiftung, die der Verwendung des Namens des verstorbenen Altkanzlers für das Studierendenhaus in der HafenCity zugestimmt hatte. Helmut Schmidts Tochter Susanne war bei der Eröffnung ebenfalls anwesend und sagte: „Ich bin sicher, dass mein Vater sich über diese Ehrung sehr gefreut hätte“. Jürgen Allemeyer, Geschäftsführer des Studierendenwerks Hamburg sprach gar von einem Geburtstagsgeschenk an Helmut Schmidt, der am 23. Dezember 100 Jahre alt geworden wäre.

Das Studierendenhaus an der Kobestraße befindet sich in einem gemeinsamen Gebäudekomplex mit dem Hotel „Holiday Inn“ an der Überseeallee und privaten Mietwohnungen am Lohsepark. Wer in dieser 1a Lage als Studierender wohnt muss allerdings mit einem Kompromiss leben: Der begrünte Innenhof darf nicht genutzt werden und es gibt keine Balkone. Beides sei der Lärmvermeidung geschuldet.  Zu viel Party dürfen die Studenten hier also wohl nicht machen. TEN

 

Foto: TEN oder TH